Hamnet

Genre: Drama - FSK: ab 12 Jahren - Darsteller: Paul Mescal, Jessie Buckley, Emily Watson, Joe Alwyn, Jacobi Jupe, Noah Jupe, Bodhi Rae Breathnach, Olivia Lynes,… - Produzenten: Liza Marshall, Pippa Harris, Sam Mendes, Steven Spielberg,… Regisseurin: Chloé Zao

 

Verleih: Universal Pictures International Germany GmbH - Kinostart: 22.01.2026

 

Inhalt:

Im späten 16. Jahrhundert trifft ein junger William Shakespeare auf die geheimnisvolle, als Hexe verschriene Agnes. Trotz Warnungen seiner Familie verliebt er sich Hals über Kopf und überzeugt schließlich ihren Bruder Bartholonew, einer Verlobung zuzustimmen. Das junge Liebesglück führt zu einer gemeinsamen Tochter, gefolgt von den Zwillingen Hamnet und Giulia. Bereits vor ihrer Geburt plagten Agnes Visionen, dass eines ihrer Kinder nicht überleben wird. Während sie sich vor allem Sorgen um die schwächliche Giulia macht, ist es Hamnet, der überraschend im Alter von 11 Jahren an der Beulenpest stirbt, während sein Vater in London ist. Eingenommen von Trauer verliert sich William in seiner Arbeit und widmet seinem Sohn sein Theaterstück „Hamlet, Prinz von Dänemark“…

 

Kritik:

In der „Hamnet“ Verfilmung wird die Geschichte von William Shakespeares Familie erzählt. Aus Sicht seiner empfindsamen Frau Agnes erlebt man, wie sie sich in den großen Barden verliebt und die beiden ein gemeinsames Leben planen…

Der gefeierte, titelgebende Roman von Maggie O´Farrell wurde 2020 veröffentlicht, erhielt euphorische Kritiken und gewann den britischen Women´s Prize for Fiction sowie den amerikanischen National Book Critics Circle Award.

Für den Film konnte eine herausragende Besetzung gefunden werden, die allesamt sehr gut miteinander harmonieren.

In der wohl größten Verfilmung der Weltgeschichte, geht es um Diskriminierung und dass man einem geliebten Menschen nicht vorschreiben kann, wen man liebt und mit wem man zusammen ist. Es wird auch ausgesagt, dass man einfach mal loslassen können muss.

Großartige Leistungen, nicht nur von Paul Mescal und Jesie Buckley, denn hier harmoniert der komplette Cast miteinander, was man aber auch beim Anschauen des Films sofort bemerkt hat.

Außerdem geht es auch um Schuldzuweisungen und loslassen können. Um den Tod besser zu verarbeiten, wird die ganze Geschichte aufgearbeitet. Jeder einzelne Mensch geht mit seiner Trauer anders um.

Sehr authentische Aufnahmen, die schon bei den Kulissen zum Film anfangen und bei den Kostümen aufhören.

Der Film wird in Theatersprache gespielt. Nur wenn man mit seiner Trauer richtig umgeht, kann man auch loslassen können.