Münchner SPD lädt zum Steckerlfischessen ins Festzelt nach Trudering

CSU macht Politik wie ihre Doktorarbeiten – nämlich durch Abschreiben

Das Festzelt war vollbesetzt. Der Applaus für den OB-Kandidaten Dieter Reiter war groß. Die Rede dauerte doppelt so lange wie geplant.

Am Donnerstagabend folgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus München und dem Umland der Einladung von der Münchner SPD und des Ortsvereins Trudering-Riem zum Steckerlfischessen ins Truderinger Festzelt.

Helmut Schmid freute sich über den enormen Andrang und stellte zu Beginn fest, dass es aufgrund der Kommunalwahlen in einer Woche zu einer politischen Veranstaltung in Form des Steckerlfischessens kam. Schließlich ist die Truderinger Festwoche erst im Mai, die Kommunalwahlen jedoch schon in einer Woche. So kam es zu der Idee, dass man doch zur Fastenzeit zu einem Steckerlfischessen einladen könnte.

Auf dem Podium stellte Dieter Reiter klar, dass er eine Stadt will, in der es solidarisch zugeht und eine Politik, die Menschen zusammenführt, nicht trennt. Auch möchte er eine erfolgreiche Stadt, die auch Heimat ist.

So darf auch keine Gruppe der Stadtgesellschaft an den Rand gedrängt werden. Schließlich funktioniert in München das Miteinander, was auch so bleiben soll. Dieter Reiter wünscht sich ein München für alle!

Als Dieter Reiter dann noch von seinen „ganz großen Vorbildern“ sprach, von den SPD-Oberbürgermeistern Thomas Wimmer, Hans-Jochen Vogel, Georg Kronawitter und Christian Ude, verfielen die Festzeltbesucher in tosenden Applaus. Rufe wie „Der nächste Oberbürgermeister heißt Reiter!“, „Du packst das!“ und „Du bist der nächste!“ waren aus dem Publikum zu vernehmen. Auch Dieter Reiter, für den es eine Ehre war, an diesem Platz in Trudering zu stehen, freute sich über diesen Erfolg.

Der noch amtierende Oberbürgermeister Christian Ude sprach sich einmal mehr für seinen „erklärten Nachfolger“ aus und für eine starke SPD. Er rief im Festzelt dazu auf, dass Dieter Reiter eine vernünftige Mehrheit im Münchner Stadtrat braucht und der Politik der CSU bescheinigte er ein „Hin- und Hergetorkel“ und „Hinterhergedackel“ hinter der SPD bei Themen wie Kinderbetreuung, Ganztagsschule, Mieten und Wohnen.

Bis vergangenen Sommer, bis die CSU auf die Idee kam, von der SPD alles abzuschreiben, hat die CSU beispielsweise jede Erhaltungssatzung zum Schutz der Mieter abgelehnt“, so Ude und dann auf einmal die Wende: „Vergangenen Sommer hat die CSU zum allerersten Mal für eine Erhaltungssatzung gestimmt. Vorher wurde ein Vierteljahrhundert immer dagegen gestimmt.“ Jetzt geht es eben um Stimmenfang: „Geben Sie Ihre Stimme nicht denen, die ihre Politik machen wie ihre Doktorarbeiten“!

Neben den beiden Hauptrednern Christian Ude und Dieter Reiter, der in Begleitung seiner Frau Petra kam, waren u. a. auch anwesend die Truderinger Stadträte Helmut Schmid und Ingo Mittermaier, SPD-Chef Hans-Ulrich Pfaffmann, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rathaus Alexander Reissl, Fraktions-Chef im Bayerischen Landtag Markus Rinderspacher, die SPD-Bundestagsabgeordneten Claudia Tausend und Florian Post und viele weitere Stadträte, Stadtrats-Kandidaten und Vertreter- und Vertreterinnen des Bezirksausschusses Trudering-Riem.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die „Blasmusik Harmonie Neubiberg“.

 

 

Fotos von dem politischen Steckerlfischessen gibt es genau hier https://www.facebook.com/media/set/?set=a.598230960264283.1073742138.376887385731976&type=1 !