Angela Merkel kommt mit Horst Seehofer zur Abschlusskundgebung nach München



Angela Merkel kam kurz vor der Bundestagswahl zur Abschluss-Kundgebung nach München, Ministerpräsident Horst Seehofer bedankt sich für die Unterstützung bei der Landtagswahl und sagte: „Bayern wird einen starken Beitrag dazu leisten, dass Merkel Kanzlerin bleibt.“ Angela Merkel hat in München bei der Abschlusskundgebung gesprochen und stellte abschließend fest: "CSU und CDU gemeinsam stark für Deutschland“, womit sie die 7000 Besucher auf dem Odeonsplatz aufforderte zur Wahl zu gehen. „Die Wähler entscheiden was Wirklichkeit ist.“ Die CSU ist wieder Volkspartei von Bayern, wie Merkel feststellte. In erster Linie ginge es aber um die Bürger. Nicht weil sie zur Wahl gebeten werden, sondern um das Leben für die nächsten vier Jahre zu bestimmen.

Im Jahr 2006 als Angela Merkel das erste Mal zur Bundeskanzlerin gewählt wurde, hatte Deutschland noch mehr als 5 Mio. Arbeitslose, heute sind es nur noch knapp 3 Mio.

Bayern setzt die Maßstäbe, auch im Bund. Jetzt geht es darum, den Erfolg der Gegenwart auch für die Zukunft zu sichern und auszubauen.

Wichtig ist für Merkel auch, dass Mütter bei der Rente nicht benachteiligt werden. Wenn sie Kinder geboren und großgezogen haben, sollen sie dafür bei der Rente nicht benachteiligt werden. Der Länderfinanzausgleich muss ausgeglichen werden und die Erbschaftssteuer von den Ländern selbstständig geregelt werden.

Wer arbeitet, muss auch mehr haben als wenn er nicht arbeitet. Wozu eine Erhöhung des Mindestlohns? Tarifliche Mindestlöhne je nach Branche und Region müssen eingeführt werden.

Angela Merkel stellte auch fest, dass wir nun in Europa fast 7 Jahrzehnte in Frieden. Dies war nur durch die europäische Vereinigung möglich. Der 2. Weltkrieg liegt nun fast 100 Jahre zurück.

Die CSU möchte keine Steuererhöhungen und keine neuen Schulden. Steuererhöhungen könnten uns die Arbeitsplätze kosten. Durch den Euro werden Arbeitsplätze gesichert und neuer Wohlstand geschaffen.

Wir sind als Deutsche für Europa solidarisch und haben bei der Überwindung der Eurokrise viel erreicht, aber noch nicht vollständig überwunden.

Der Sonntag ist der Tag der Wählerinnen und Wähler, die dann entscheiden sollen, was Wirklichkeit ist. Jeder soll für sich selbst entscheiden, wie er leben möchte. Keiner soll einem irgendwelche Vorschriften machen. Wenn einer lieber Fleisch isst, so soll er Fleisch essen, wenn er keines mag, so braucht er auch keines essen. Als Beispiel erwähnte die Bundeskanzlerin, dass sie in einem Pfarrhaus aufgewachsen ist, wo es jeden Freitag Fisch zum Essen gab.

Gemeinsam stark für Deutschland, dazu rufen die CSU und die CDU gemeinsam auf, denn nur wenn sich jeder so verhalten kann, wie er es für richtig hält, kann Deutschland besonders stark sein.

Mit den Worten „In der Nachbarschaft überzeugen zur Wahl zu gehen und keine Experimente zu bauen“, verabschiedete sich die Bundeskanzlerin von den 7000 Besuchern auf dem Münchner Odeonsplatz.

Der Münchner Oberbürgermeister Kandidat Josef Schmid fügte noch hinzu, dass Angela Merkel die richtige Kanzlerin für Deutschland ist und die Vorsitzende der CSU Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt, stellte noch klar fest, dass am Sonntag die Weichen gestellt werden müssen. „Wir wollen eine Stabilitätsregion in Europa, keine Schuldenregion, wie es rot-grün wollen.“

Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Oktoberfestkapelle Sepp Folger und seine Münchner Musikanten.





Fotos von der Abschlusskundgebung zur Bundestagswahl mit Angela Merkel und Horst Seehofer gibt es in Kürze genau hier https://www.pictrs.com/fotoagentur-schoenberger/5136133?l=de&page=1 !