Zwischen Uns

Genre: Drama, Familie - FSK: ab 12 Jahren - Darsteller: Liv Lisa Fries, Jona Eisenblätter, Thure Lindhardt, Lena Urzendowsky, Corinna Harfouch, Franziska Schlattner, Agnes Kiyomi Decker, Max Rothbart, Sascha Alexander Gersak, David Zimmerschied,… - Produzenten: Maren Lüthje, Florian Schneider - Regisseur: Max Fey

 

Verleih: Wild Bunch Germany - Kinostart: 16.06.2022

 

Inhalt:

Feinfühlig und voller Wucht zeichnet „Zwischen uns“ ein außergewöhnliches Mutter-Sohn-Porträt. Eva und ihr 13-jähriger, autistischer Sohn Felix sind unzertrennlich. Während der scheue Felix unter Angst- und Wutattacken leidet und immer wieder aus der Schule wegläuft, kämpft Eva mit aller Kraft für ein stabiles und harmonisches Zusammenleben. Vertrauen und Verzweiflung, Hoffnung und Ohnmacht liegen in ihrer Beziehung nur einen Herzschlag voneinander entfernt. Eine Geschichte über Liebe und Loslassen…

über einen Neuanfang.

 

Kritik:

„Zwischen Uns“ ist ein einfühlsames und nuancenreich inszeniertes Familiendrama mit hervorragender Besetzung.

Ein Kind das Autismus hat, ist genauso ein Kind mit Gefühlen, wie ein gesundes Kind und so sollte es auch behandelt werden. Nicht von Klassenkameraden gemobbt und abgeschoben werden, sondern auf das Kind zugehen.

Autistische Menschen leben zwar in ihrer eigenen Welt, sind aber normalerweise nicht aggressiv. Es wird auch sehr gut thematisiert, dass in autistischen Menschen versteckte Talente stecken.

Autistische Kinder brauchen aber auch eine besondere Förderung, die sie in einer Regelschule nicht bekommen könnten, weil die Lehrkräfte sich nicht nur mit einem Kind beschäftigen können. Dafür gibt es spezielle Schulen, wo sie all das bekommen können.

Autistische Menschen leben zwar in ihrer eigenen kleinen Welt, sind aber keineswegs aggressiv.

Aus der Botschaft geht auch hervor, dass es wichtig ist, wenn man sich mit einem autistischen Kind beschäftigt und viel mit ihm unternimmt.

Besondere Kinder brauchen besondere Liebe und Zuneigung. Nicht zuletzt brauchen sie aber auch therapeutische Hilfe, die sie alleine von der Mutter nicht bekommen können!

Es wird auch gut dargestellt, dass sich autistische Kinder zurückziehen und nicht sprechen wollen!