Zu weit weg - Aber Freunde für immer!

Genre: Komödie, Familie

FSK: ohne Altersbeschränkung

Darsteller: Yoran Leicher, Sobhi Awad, Anna König, Andreas Nickl, Mohamed Achour, Julia Hirt, Sabine Vitua, Anna Böttcher, Julia Schmitt, Petra Nadolny, Ferdinand Schmidt-Modrow,...

Produzenten: Milena Klemke, Yvonne Wellie, Jakob D. Weydemann, Jonas Weydemann,...

Regisseurin: Sarah Winkenstette

 

Verleih: Farbfilm Verleih

Kinostart: 12.03.2020

 

Inhalt:

Da sein Heimatdorf einem Braunkohletagebau weichen soll, müssen Ben und seine Familie in die nächstgrößere Stadt umziehen. In der neuen Schule ist er erst mal der Außenseiter. Und auch im neuen Sportverein laufen die Dinge für den talentierten Stürmer nicht wie erhofft. Zu allem Überfluss gibt es noch einen weiteren Neuankömmling an der Schule: Tariq, Flüchtling aus Syrien, der ihm nicht nur in der Klasse die Show stiehlt, sondern auch noch auf dem Fußballplatz punktet. Wird Ben im Abseits bleiben – oder hat sein Konkurrent doch mehr mit ihm gemeinsam als er denkt?

 

Kritik:

Zu weit weg“ ist eine mitreißende Geschichte mit hervorragender Besetzung. Sowohl die jungen Nachwuchsdarsteller, als auch die erwachsenen Schauspieler harmonieren bestens miteinander. In der Thematik des Films geht es um Heimatverlust und Integration. Die Geschichte ist sensibel und selbst für die jüngsten verständlich erzählt, so dass der Film kleinen und großen Zuschauer gute Laune bereitet.

Der Film sagt aus, dass man sich beim Umzug auch mal von etwas trennen soll, was man nicht mehr braucht bzw. was eh nur in der Ecke rumsteht.

In der Geschichte geht es u. a. auch um Flüchtlinge und dient zur besseren Verständigung der Flüchtlingsproblematik. Er zeigt wieder einmal deutlich, dass Flüchtlinge auch nur Menschen mit Gefühlen sind.

Die Botschaft der Geschichte übermittelt aber auch Themen wie Mobbing und Außenseiter und sagt aus, dass Freunde füreinander da sind und sich gegenseitig helfen. Nicht zuletzt geht es aber auch um den Verlust seiner Heimat und darum, einen Neuanfang zu starten.

Es wird auch sehr gut übermittelt, dass man, selbst wenn man sich nicht jeden Tag sieht, befreundet sein kann: „Freunde für immer!“

Der Film ist auch eine Hommage an den, leider viel zu früh, verstorbenen Ferdinand Schmidt-Modrow, der zu Beginn des Films den Fußballtrainer spielt.