Wir Beide

Genre: Drama, Komödie

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Barbara Sukowa, Martine Cherallier, Léa Drucker, Muriel Bénazéraf, Jerome Varanfrain, Daniel Trubert, Hervé Sogne, Eugénie Anselin,…

Produzenten: Pierre-Emmanuel Fleurantin, Laurent Baujard, Donato Rotunno, Elise André,…

Regisseur: Filippo Meneghetti

 

Verleih: Weltkino Filmverleih

Kinostart: 06.08.2020

 

Inhalt:

Nach außen hin ist Nina nur die nette Nachbarin von gegenüber, aber für Madeleine ist sie die Liebe ihres Lebens. Schon seit Jahren führen die beiden eine geheime Beziehung und träumen davon, gemeinsam ein neues Leben in Rom zu beginnen. Doch Madeleine kann sich nicht überwinden, ihrer Familie die Wahrheit zu sagen. Für ihre erwachsenen Kinder ist sie die aufopferungsvolle Witwe, die ihrem Ehemann nachtrauert. So bleibt die Liebe der beiden Frauen für die Außenwelt unsichtbar und das heimliche Schleichen über den Flur zwischen den Apartments ihr Alltag. Doch dann führt ein unerwartetes Ereignis dazu, dass die Türen geschlossen bleiben. Nina muss alles riskieren, um zu Madeleine durchzudringen…

 

Kritik

„Wir Beide“ ist eine authentische und einfühlsam erzählte Geschichte über eine große Liebe im Verborgenen. Großartig gespielt von Martine Chevallier und Barbara Sukowa. Während Chevallier die zaghafte Familienmutter spielt, überzeugt und brilliert Sukowa als energische Kämpferin, die bereit ist, für die Liebe alles aufs Spiel zu setzen.

Der Film zeigt auf berührende Art, wie schnell es gehen kann, dass man zum Pflegefall wird. Eine berührende Geschichte über zwei Frauen, deren Liebe keine Chance hat.

Großartig gespielt von Barbara Sukowa, die wieder einmal zeigt, wieviel kämpferisches Talent und wieviel Überzeugungskraft in ihr steckt. Auch Martine Chevallier, die die zaghafte Familienmutter, die sich nicht traut ihren erwachsenen Kindern zu sagen, dass sie eine Frau liebt, überzeugt in dem Drama „Wir Beide“.

Abgerundet wird das einfühlsame Drama von einem Schicksalsschlag, der das Leben der beiden Frauen von Grund auf verändert, sie aber auf der anderen Seite irgendwie doch immer wieder näher zueinander bringt.