Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein

Genre: Drama, Familie

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Valentin Hagg, Karl Markovics, Sabine Timoteo, Nikolaas von Schrader, André Wilms, Udo Samel, Werner Friedl, Marianne Nentwich,…

Produzenten: Danny Krausz, Kurt Stocker, Isabelle Welter

Regisseur: Rupert Henning

 

Verleih: Piffl Medien GmbH

Kinostart: 25.04.2019

 

Inhalt:

Paul Silberstein, Spross einer so mondänen wie geheimnisvollen Wiener Zuckerbäckerdynastie, ist ein seltsames Kind. Im Österreich der späten 50er Jahre entdeckt er die Macht der Vorstellungskraft, des Eigensinns und des Humors – und seine außergewöhnliche Begabung zum Gestalten eigener Welten und Wirklichkeiten. Die ist auch bitter nötig, denn der ebenso exzentrische wie despotische Vater hat seine eigenen Pläne für den begabten Sohn. Und schon bald muss sich Paul als Zögling des altehrwürdigen Attweger Klosterinternats einem gestrengen Regime erwehren, das seiner obersten Maxime entschieden entgegensteht: Werde nicht wie alle, die du nicht sein willst. Die Freiheit liegt jenseits der Klostermauern, da, wo die Welt sich öffnet, wo die stoppellockige Leonore auf einem weißen Pferd über grüne Wiesen reitet. Paul nimmt die Herausforderung an. Denn das Geheimnis der Freiheit ist der Mut...

 

Kritik:

Der magisch-realistische Film basiert nach den Motiven von der gleichnamigen Erzählung von André Heller. Es ist ein kurzweiliger, berührender, rasanter und ermutigender Film, in dem es u. a. um Heilige und unheilige Väter, Hummeln im Kopf, das Schreiben als Rettung, aber auch um einen funkelnden Hundling und die Verheißung der Liebe geht.

In dem Film geht es um Ängste und darum, die Ängste zu überwinden.

Der Humor kommt natürlich auch nicht zu kurz und die Botschaft des Films übermittelt Disziplin und strenge Erziehungsmaßnahmen.

Die Geschichte handelt aber auch von Mut und Freiheit, aber nicht zuletzt auch von unerfüllter Liebe.

Wunderschöne volkstümliche Musik untermalt die Geschichte, in der es u. a. auch um Mobbing geht. Der Film macht aber auch zugleich wütend.

Französischer Can Can und eine religiöse Geschichte treffen auf eine rührende Liebesromanze. Nicht zuletzt handelt es sich aber auch um eine Geschichte voller Phantasie und Theaterkunst, wie man sie schon lange nicht mehr gesehen hat.

Alles in allem ist es ein sehr verspielter, aber auch immer wieder überraschender Film mit einer ausgezeichneten Neuentdeckung in der Schauspielkunst. Ein Film, der Mut macht!!!

 

 

Am Abend des 23. April feierte der Film in Anwesenheit der Hauptdarsteller Valentin Hagg und Sabine Timoteo sowie dem Regisseur Rupert Henning eine kleine Premiere im City Kino in München. Die Schauspieler und der Regisseur standen nach dem Film für Fragen bereit. Auf der anschließenden Premierenfeier im Innenhof des Kinos wurde ausgelassen gefeiert und kurze Gesprächen mit Schauspielkollegen, Fans und Gästen geführt. Unter den Premierengästen waren auch prominente Kollegen, wie z. B. Miroslav Nemec, Udo Wachtveitl, Gisela Schneeberger, Aglaia Szyszkowitz und Franziska Schlattner...