We have always lived in the Castle

Genre: Drama, Thriller

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Taissa Farmiga, Alexandra Daddario, Sebastian Stan, Crispin Glover, Paula Malcomson, Peter O´Meara, Stephen Hogan, Peter Coonan,…

Produzenten: Jared Goldman, Robert Mitas, Robert A. Halmi, Michael Douglas

Regisseurin: Stacie Passon

 

Verleih: Kinostar

Kinostart: 03.10.2019

 

Inhalt:

Merricat lebt mit ihrer Schwester Constance und ihrem Onkel Julian zusammen. Die drei sind Überlebende einer Arsenvergiftung, die vor fünf Jahren sämtliche anderen Familienmitglieder dahingerafft hat. Wenn es darum geht, ihr Grundstück mit „Flüchen“ zu beschützen, erweist sich Merricat als besonders kühn und einfallsreich. Und einmal abgesehen davon, dass die Leute aus der Stadt sie hassen, führen die Schwestern ein idyllisches Leben. Bis Cousin Charles auftaucht. Charles bietet sich an, im Haus mitzuhelfen und interessiert sich auch sehr für die finanzielle Situation der Familie. Während Constance von Charles fasziniert ist, empfindet Merricat ihren Cousin als Eindringling. Als Charles und Merricat sich in Machtkämpfe verstricken, droht der Familie erneut eine Tragödie...

 

Kritik:

We have always lived in the Castle“ bastiert auf dem 1962 entstandenen Roman von Shirley Jackson.

Bei dem Film handelt es sich um ein wunderschönes, aber auch berührendes Märchen für Erwachsene. Eine Geschichte, die so traumhaft schön wie ein Märchen beginnt und spannend sowie berührend fortgesetzt wird.

Der Film zeigt auch wieder einmal wie schnell es gehen kann, dass man von einer Sekunde auf die nächste alles verliert. Außerdem zeigt der Film auch, dass es immer noch solche gibt, für die Homosexualität nicht selbstverständlich ist. Es wird auch auf beeindruckende Weise gezeigt, wie rührend sich die Nachbarn und Mitmenschen kümmern, wenn jemand sein Hab und Gut verloren hat und plötzlich vor dem Nichts steht...

Es geht auch darum, dass alle Menschen gleich sind und nur weil einer anders lebt als die Allgemeinheit, so hat man noch lange kein Recht ihn zu mobben oder zu demütigen.

Es wird auch sehr gut dargestellt, wie es ist, wenn man auf einmal alles verliert und vor dem Nichts steht.