Wanda, mein Wunder

-Die sind nicht verrückt, die sind Familie-

Genre: Drama - FSK: ohne Altersbeschränkung - Darsteller: Agnieszka Grochowska, Marthe Keller, André Jung, Birgit Minichmayr, Jacob Matschenz, Anatole Taubman, Cezary Pazura, Agata Rzeszewski,… - Produzenten: Lukas Hobi, Reto Schaerli - Regisseurin: Bettina Oberli

 

Verleih: X-Verleih - Kinostart: 06.01.2022

 

Inhalt:

Die Polin Wanda pflegt den wohlhabenden Josef in dessen Villa am See. Rund um die Uhr ist sie für ihn da und hilft nebenher seiner Frau Elsa mit dem Haushalt. Sohn Gregi lebt noch mit unter dem elterlichen Dach, während die ehrgeizige Tochter Sophie nur zu besonderen Anlässen bei der Familie vorbeischaut. Alle mögen die freundliche, junge Frau, die auf das Geld angewiesen ist, um ihre Eltern und ihre beiden Söhne in Polen zu unterstützen. Wanda bekommt einen sehr intimen Einblick in das Familienleben. So intim, dass sie unerwartet schwanger wird und damit das eine oder andere Geheimnis gelüftet werden muss…

 

Kritik:

„Wanda, mein Wunder“ ist ein wunderbar tiefsinnig-witziger Film über die Kraft der Familienbande, Geld und Abhängigkeit. Ein Film wie das Leben selbst: voller intensiver Momente – mal traurig und wütend, dann wieder lustig, innig und voller Freude.

Der Film ist mit sehr viel Feingefühl und Fingerspitzengefühl inszeniert und dabei in eine bittersüße Tragikkomödie eingebettet.

Eine rührende Familiengeschichte, in der es, wie soll es nicht anders sein, mal wieder nur ums Geld geht.

Es ist eine Geschichte vollgepackt mit Macht und Intrigen, aber es geht auch um Eifersucht und ehrliche Liebe.

Der Film sagt aus, dass man mit Geld nicht alles kaufen kann, schon gar keine Liebe und Geborgenheit. Nur weil der leibliche Vater schon älter ist, so kann man ihm doch nicht einfach sein Kind vorenthalten.

Es geht aber auch um Familienehre und darum, dass ein Kind immer zu seiner leiblichen Mutter bzw. dem leiblichen Vater gehört und nur die Behörden können in bestimmten Fällen entscheiden wo ein Kind am besten aufgehoben ist, nicht jedoch die eigene Familie, denn eine Ehe wird durch die Adoption eines Kindes nicht glücklicher. Wenn man denkt, an der Ehe festzuhalten, indem man ein Kind adoptiert, täuscht man sich gründlich…