Verleugnung

Genre: Drama, Gericht, Biografie

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Rachel Weisz, Timothy Spall, Tom Wilkinson, Andrew Scott,…

Produzenten: Gary Foster, Russ Krasnoff, Jeff Skoll, Jonathan King, Christine Langan,…

Regisseur: Mick Jackson

 

Verleih: Universum Film

Kinostart: 13.04.2017

 

Inhalt:

Vollkommen unerwartet wird die amerikanische Universitätsprofessorin Deborah E. Lipstadt zur Verteidigerin der historischen Wahrheit, als der britische Autor David Irving sie wegen Verleumdung verklagt. Lipstadt hatte ihm in ihrem jüngsten Buch die Leugnung des Holocaust vorgeworfen. Durch das britische Justizsystem in die Defensive gedrängt, steht sie nun gemeinsam mit ihren Verteidigern, angeführt von Richard Rampton, vor dem absurden Problem, nicht nur sich selbst zu verteidigen, sondern auch beweisen zu müssen, dass der Holocaust tatsächlich stattgefunden hat.

Sie lässt sich nicht einschüchtern. Stattdessen wird in dieser scheinbar unlösbaren Aufgabe ihr Kampfgeist geweckt. Sie lehnt jeden Vergleich ab und stellt sich vor Gericht ihrem unerbittlichen Gegner...

 

Kritik:

Der Film basiert auf dem Buch „Leugnen des Holocaust“ von der Historikerin Deborah E. Lipstadt. Die Verfilmung von dem Roman ist sehr spannend erzählt und so fesselnd, dass die Zeit wie im Nu verfliegt. Ein Thema, dass auch für den Geschichtsunterricht der 9. Klassen, die sich derzeit mit der jüdischen Geschichte beschäftigen, geeignet ist.

Der Film bietet auch eine großartige Gerichtsverhandlung mit einfühlsamen und beeindruckenden Themen. Es ist ein ernstes Thema, bei dem man eigentlich nicht lachen sollte. Es ist einfach störend, wenn man sich gerade in die Geschichte hineinversetzt hat und auf einmal wer im Kinosaal laut zu lachen anfängt!

In dem Drama dreht sich alles um die Gerichtsverhandlung, die sehr professionell und ausführlich dargestellt wurde. Selten hat man eine solch interessante und einfühlsame Verhandlung verfolgt. Eine ganz starke Umsetzung der Geschichte mit einer wundervoll dargestellten Gerichtsverhandlung.

Wortlaut aus dem Film: "Keiner der Holocaust-Überlebenden wurde vergessen. Die Stimme des Leids wurde erhört!"