Unter den Sternen von Paris

Genre: Tragikkomödie, Drama, Komödie

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Catherine Frot, Mahamadou Yaffa, Jean-Henri Compére, Richna Louvet, Raphael Thiéry, Baptiste Amann, Farida Rahouadj, Dominique Frot, Emilie Favre-Bertin,…

Produzenten: Etienne Comar, Didar Domehri

Regisseur: Claus Drexel

 

Verleih: Arsenal Filmverleih

Kinostart: 19.08.2021

 

Inhalt:

Christines Leben war in letzter Zeit nicht einfach. Völlig isoliert lebt sie unter einer Pariser Brücke. In einer kalten Winternacht findet sie einen achtjährigen Jungen schluchzend vor ihrem Unterschlupf. Der kleine Suli aus Eritrea ist hoffnungslos verloren, er spricht kein Wort französisch und wurde von seiner Mutter getrennt. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach ihr. Während Christine und Suli durch die Straßen von Paris irren, kommen sich die beiden näher und entwickeln eine große Zuneigung füreinander. Dabei entdeckt Christine eine tiefe Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft wieder, die sie lange verloren glaubte…

 

Kritik:

„Unter den Sternen von Paris“ ist eine zutiefst menschliche, aber auch poetische Geschichte, die ins Herz geht. In der Botschaft des Films geht es um das Elend, um Obdachlosigkeit, aber auch um Hoffnung, Wohlwollen und Menschlichkeit.

Der Film ist aber auch hochaktuell, wenn man täglich die Nachrichten verfolgt und miterlebt wie viele Menschen obdachlos sind und von ihren Familien getrennt wurden.

Berührende Geschichte über Flucht und Abschiebung.

Die Geschichte thematisiert wie unterschiedlich sich die Menschen verhalten und wie arrogant sich die Menschen gegenüber Obdachlosen und Flüchtlingen verhalten. Jeder hat eine Chance verdient, ein vernünftiges Leben führen zu dürfen.

Keiner kennt die Gründe, warum ein Mensch obdachlos geworden ist. Der eine hat seinen Job durch die aktuelle Pandemie verloren, der andere durch eine Krankheit. Deshalb darf man aber niemanden vorverurteilen. Keiner sollte einem wünschen, dass er unter der Brücke leben soll oder einen Obdachlosen von oben herab anschauen.

Außerdem wird auch thematisiert, dass die Menschen viel zu wenig helfen, wenn andere Leute oder ärmere auf Hilfe angewiesen sind.

Alles in allem eine rundum gelungene Geschichte, die zu Tränen rührt und wütend auf Politik und Behörden macht!