UGLYDOLLS

Genre: Animation, Musik

FSK: ohne Altersbeschränkung

Synchronsprecher: Kelly Clarkson, Nick Jonas,…

Deutsche Synchronsprecher: Lina Larissa Strahl, Tilman Pörzgen, Florian Halm, Tilo Schmitz, Konrad Bösherz, Rubina Nath, Julia Meynen, Luisa Witzorek,...

Produzenten: Robert Rodriguez, Jane Hartwell, Oren Aviv, Robert Simonds,

Regisseurin: Kelly Asbury

 

Verleih: Tobis Film

Kinostart: 03.10.2019

 

Inhalt:

Die Uglydolls sind Kuscheltiere, bei denen in der Spielzeugfabrik ganz schön was schiefgelaufen ist: Manch einem fehlt ein Auge, manch anderer hat dafür eins zu viel oder für ein strahlendes Lächeln ein paar Zähne zu wenig abbekommen. Doch egal wie unperfekt die Uglys auch aussehen, an Spaß und Lebensfreude fehlt es ihnen in Uglyville wahrlich nicht. Nur die vorwitzige Moxy glaubt fest daran, dass irgendwo da draußen noch viel mehr auf sie wartet. Darum überredet sie ihre bunten Freunde Lucky Bat, Wage, Babo und Ugly Dog, das vertraute Tal zu verlassen und eine Entdeckungsreise auf die andere Seite des Berges zu wagen. Ihr Weg führt sie zum „Institut für Perfektion“, wo makellose Puppen für den Einsatz in den Kinderzimmern der „Großen Welt“ trainiert werden. Moxy will sofort mitmachen, aber der strenge Ausbilder Lou setzt alles daran, die UglyDolls schnell wieder loszuwerden. Doch so einfach gibt die mutige Moxy ihren Traum nicht auf, auch eines Tages von einem echten Kind geliebt zu werden...

 

Kritik:

Ugly Dolls“ sind die beliebten Plüschpuppen, die seit 2001 beweisen, dass es nicht nur im Kinderzimmer weder auf Schönheit noch auf Niedlichkeit ankommt. Die Geschichte ist temporeich, überzeugt mit witzigen Einfällen und einzigartigen Charakteren und nicht zuletzt lautet die Botschaft zum Film, dass man einfach „sich selbst“ sein soll.

Die Geschichte mit dem Kind erinnert ein wenig an Toy Story.

Eine wunderbare Thematik in der es um Familie, Zusammenhalt und Freundschaft geht. Abgerundet wird das musikalische Animationsabenteuer von einem stimmungsvollen Soundtrack in dem auch jede Menge Gefühl steckt.

Es geht aber auch um Verwandlungen, Arroganz und um das leidige Thema, dass alle Menschen gleich sind. Auch um Mobbing und Intrigen geht es in dem wunderbar, humorvollen und liebevollen Animationsfilm. Nicht zuletzt geht es aber auch darum, dass Kinder, die anders sind, toll sind, Freunde verdient haben und geliebt werden wollen.

Bleib wie du bist und lass dich nicht von anderen arroganten Leuten verbiegen. Meistens haben genau diejenigen mehr Dreck am Stecken.

Ein behinderter Mensch / Kind ist hübscher, schlauer und freundlicher als drei arrogante Kinder zusammen.

Wer seine Angst nicht vor anderen zeigt, ist in den Augen der anderen auch nicht schwach.

Die Botschaft des Films sagt aus, dass kein Mensch perfekt ist und besonders diese nicht, die sich für die „Oberperfekten“ halten, denn diese sind die größten Looser...

Auch das Baby, dass im Film vorkommt, hat viele Ähnlichkeiten mit Toy Story.

Kinder brauchen Liebe und Mitgefühl, kein Mobbing und sie schon erst recht keine Looser, nur weil sie anders sind.

Die Geschichte ist, allein schon wegen der sensationellen Geschichte, ernstzunehmen, ehrlich, herzergreifend und rührt zu allem Überfluss auch noch zu Tränen.

Besonders wichtig bei Kindern ist es aber auch, dass sie spüren, dass jemand für sie da ist, der sie liebt und bei dem sie sich geborgen fühlen...

Ein Film für alle kleinen und großen Kuscheltierfans, besonders aber für diejenigen, die sich für was besseres halten. Durch den Film wird nämlich gezeigt, dass es niemanden gibt, der was besseres ist und deshalb auch alle gleich behandelt werden sollten.