The LEGO Movie 2

Genre: Animation, Abenteuer

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Maya Rudolph,…

Synchronsprecher: Oliver Kalkofe (deutsch), Chris Pratt, Elizabeth Banks, Will Arnett, Tiffany Haddish, Stephanie Beatriz, Alison Brie, Nick Offerman, Charlie Day, Will Ferrel, Channing Tatum, Jonah Hill, Noel Filding, Gal Gadot,...

Produzenten: Phil Lord, Christopher Müiller, Dan Lin, Roy Lee, Jinko Gotoh, Sharon Taylor, Kristen Murtha,…

Regisseur: Mike Mitchell

 

Verleih: Warner Bros. GmbH

Kinostart: 07.02.2019

 

Inhalt:

Fünf Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils haben die LEGO Duplo-Invasoren Steinstadt in eine post-apokalyptische Wüstenlandschaft verwandelt. Doch den Bewohnern der Stadt steht noch viel größerer Ärger ins Haus! Denn die LEGO DUPLO-Invasoren zerstören die LEGO-Welt schneller, als man Sie wiederaufbauen kann. Um das LEGO-Universum zu retten und die Harmoni wieder herzustellen nehmen Emmet, Lucy, Batman und seine Freunde den Kampf gegen die Außerirdischen auf, und begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch fremde, und manchmal auch seltsame Welten. Zum Beispiel werden unsere Helden eine Galaxie, in der alles ein Musical ist...

 

Kritik:

Lang haben kleine und große LEGO-Fans auf das neue Abenteuer warten müssen. Wieder einmal geht es um Mut, Kreativität und Fähigkeiten als Meisterbauer. Um Kreativität geht es immer bei den Bausteinen aus Plastik, aber auch um reichlich Phantasie. Wenn Kinder keine Phantasie hätten, würden nicht die lustigsten, schrägsten LEGO-Häuser, etc... entstehen. Durch LEGO können kleine und große Bauer zeigen, was in ihnen steckt.

Großartige Synchronsprecher konnten wieder zusammengetrommelt werden. Neben Oliver Kalkofe, der die Eistüte in der deutschen Version spricht, treffen Chris Pratt als „Emmet“, Elizabeth Banks als „Lucy“ und Will Arnett als „LEGO Batman“ aufeinander. Alle sorgen sie für ein humorvolles, aber auch zugleich spannendes neues LEGO-Abenteuer. Maya Rudolph begeistert und überzeugt in der „Mutterrolle“ und Mike Mitchell hat die Regie für das neue Abenteuer übernommen. Als Vorlage für den Film dient aber nach wie vor das LEGO Konstruktionsspielzeug.

Wieder einmal müssen die LEGO-Figuren um Emmet, Lucy, Einhorn-Kitty, Batman und Superman beweisen, dass sie mutig sind und zusammenhalten.

Neben romantischer und poplastiger Musik dürfen sich die kleinen und großen LEGO-Fans auch über einen rockigen, temporeichen Soundtrack freuen. Der Soundtrack ist aber auch gefühlvoll und hat hitpotential.

Durch den Film soll ausgesagt werden, dass man nicht immer der kleine Junge/das kleine Mädchen von früher ist, dass noch immer mit den LEGO-Bausteinen spielt.

Die Botschaft des Films ist gut gewählt. Es geht ums Erwachsenwerden. Jeder wird einmal erwachsen und irgendwann werden auch die, über die Jahre gesammelten LEGO-Werke langweilig. Zeit zum Erwachsenwerden bedeutet auch, dass sich die Kinder von ihren geliebten Spielsachen trennen müssen. Auch das wird in dem Film sehr gut dargestellt, aber es wird auch gut gezeigt, dass man bei den kleinen keinen Druck ausüben soll. Der eine wird schneller erwachsen, bei dem anderen dauert es länger. Der eine spielt schon mit 8 Jahren nicht mehr mit LEGO, der andere interessiert sich auch mit 15 Jahren noch für LEGO-Abenteuer und LEGO-Bausteine. Sogar als Erwachsener kann man sich noch für LEGO interessieren. So hat z. B. manch einer ein ganzes Zimmer voll mit den fertigen LEGO-Bauten. Auf alle Fälle ist die Botschaft sehr gelungen!

Zum Ende rührt der Film zu Tränen, wenn man mit ansieht, wie die LEGO-Figuren zusammen singen und sich mit einem fröhlichen Lied zurück ins Leben singen.

Das ist Zusammenhalt!

Jedes Kind wird einmal erwachsen, der eine früher, der andere später. Nur nicht mit Zwang die Kinder zum Erwachsensein zwingen. Das Leben ist ernst genug, da kann man die Kinder ruhig ein wenig länger Kind sein lassen. Sind wir Erwachsenen ja auch, wenn auf einmal Figuren wie Mickey Maus, Einhörner oder süße Kuscheltiere ins Spiel kommen. Da will doch jeder gerne noch einmal zurück in seine Kindheit eintauchen...

Allein aus diesen Gründen kann man doch die Kinder nicht aus ihrer Kindheit reißen und ihnen ihr Lieblingsspielzeug wegnehmen. Außerdem ist es doch wesentlich sinnvoller wenn sie mit LEGO spielen als den ganzen Tag vor Tablet, Handy & Co. sitzen.