The Kidness of Strangers - Kleine Wunder unter Fremden

Genre: Drama

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Zoe Kazan, Andrea Riseborough, Tahar Rahim, Caleb Landry Jones, Jay Baruchel, Bill Nighy, Esben Smed, Jack Fulton,…

Produzenten: Malene Blenkov, Sandra Cunningham, Patrick Ryborn, Robin Cass, Tomas Eskilsson, Peter Watson,...

Regisseurin: Lone Scherfig

 

Verleih: Alamode Film

Kinostart: 12.12.2019

 

Inhalt:

Mit ihren zwei Söhnen auf der Rückbank kommt Clara im winterlichen New York an. Was für die Kinder als Abenteuer getarnt war, stellt sich bald als Flucht vor dem gewalttätigen Ehemann und Vater heraus. Die drei besitzen wenig mehr als ihr Auto, und als das abgeschleppt wird, stehen sie mittellos auf der Straße. Doch die kalte Großstadt zeigt Güte: Die Familie landet im russischen Restaurant Winter Palace, geführt von dem charmanten Timofey und dem attraktiven Ex-Häftling Marc, der hier eine zweite Chance bekommen hat. Das Winter Palace wird zum Ort der unerwarteten Begegnungen von Menschen in Lebenskrisen, deren Schicksal sich durch die Freundlichkeit von Fremden auf wundersame Weise zum Guten wendet...

 

Kritik:

Durch die Geschichte wird gezeigt, was wachsen kann, wenn sich Fremde freundlich und mit offenem Herzen gegenübertreten. „The Kidness of Strangers“ ist aber auch ein wunderschönes Märchen über Hoffnung, Vergebung und Liebe in dem die Schauspieler großartige Leistungen liefern. Mit dem Film nimmt die Regisseurin die Zuschauer auf eine bewegende Reise nach New York und zeigt auf ihre eigene Art und Weise wie die unterschiedlichen Personen den New Yorker Winter überleben. Ein Film, den man sich nicht passender als zu Weihnachten wünschen kann, denn gerade zum Fest der Liebe wünscht man sich von seinen Mitmenschen mehr Nächstenliebe und genau diese Botschaft wird in dem Film sehr gut dargestellt.

Durch den Film soll gezeigt werden, wie im Laufe der vergangenen Jahrzehnte das politische Klima Auswirkungen auf die Stadt hat. Die Figuren in dem Film sind Ausschnitte einer Millionenbevölkerung, die im Umfeld unzähliger Probleme für die Hoffnung stehen. Dennoch findet man, ungeachtet der aktuellen politischen Landschaft, auf der ganzen Welt immer noch viel Güte, Zuneigung und Verantwortungsgefühl.

Durch die Geschichte werden die Verhältnisse einer alleinerziehenden Mutter thematisiert, die auf einmal mit ihren beiden Kindern mitten in einer Großstadt auf sich allein gestellt ist. Eine beeindruckende, einfühlsame Geschichte über ärmliche Verhältnisse. Die Geschichte überrascht mit warmen Humor, viel Herz und rührt nicht zuletzt auch zu Tränen. Der Film macht wütend, denn auch wenn man in einer beruflichen Position, z. B. als Polizist steht, darf man sich trotzdem noch lange nicht alles erlauben. Alles in allem ist der Film ein Plädoyer für Menschlichkeit!