The House That Jack Built

Genre: Drama, Thriller

FSK: ab 18 Jahren

Darsteller: Matt Dillon, Bruno Ganz, Uma Thurman, Siobhan Fallon Hogan, Sofie Grabol, Riley Keough,…

Produzenten: Louise Vesth, Bettina Brokemper, Madeleine Ekman, Lizette Jonjic, Marianne Slot,…

Regisseur: Lars von Trier

 

Verleih: Concorde Filmverleih GmbH

Kinostart: 29.11.2018

 

Inhalt:

USA in den 70er Jahren. Wir begleiten den hochintelligenten Jack über einen Zeitraum von zwölf Jahren und werden dabei Zeugen von fünf exemplarischen Morden, die seine Entwicklung zum Serienkiller prägen.

Wir erleben die Vorfälle aus Jacks Perspektive. Jeden der Morde betrachtet er als eigenständiges Kunstwerk. Was niemand weiß, ist, dass Jack unter Neurosen leidet, die ihm in der Außenwelt große Schwierigkeiten bereiten. Obwohl der finale und unvermeidliche Polizeieinsatz unweigerlich näher rückt, was Jack einerseits sogar provoziert, ihn andererseits aber auch unter großen psychischen Druck setzt, ist er wild entschlossen, immer größere Risiken einzugehen. Das Ziel ist das ultimative Kunstwerk: Eine Kollektion all seiner Morde, manifestiert in einem von ihm selbst gebauten Haus.

Immer wieder bespricht Jack seine Probleme und Gedanken mit einem mysteriösen Gesprächspartner namens Verge. Diese Gespräche sind aber auch eigenwillige Reflexionen zu verschiedenen Bereichen der Kultur- und Kunstgeschichte, einerseits anspruchsvoll, andererseits Versuche von Jack, seine Tagen zu rechtfertigen...

 

Kritik:

The House That Jack Built“ ist eine düstere und sinistre Story, die anhand einer philosophischen und manchmal sogar amüsanten Geschichte erzählt wird.

Ein sehr spannender und fesselnder Thriller, bei dem Matt Dillon als Serienmörder in Höchstform aufläuft. Die Morde geschehen allerdings vorausschauend, so dass man gut die Chance hat wegzuschauen, wenn man schwache Nerven hat. Die Geschichte ist auch mit reichlich Humor erzählt, der den Film nicht allzu spannend erscheinen lässt. Wenn ein Mensch eine Art von Behinderung, in dem Fall Zwangsstörung hat, so ist er noch lange kein schlechter Mensch. Man sollte damit nur in Behandlung sein, um schlimmeres zu verhindern.

Es ist ein Film auf höchstem Niveau der Schauspielkunst und spektakuläre Aufnahmen runden einen Thriller der Extraklasse ab.

Bruno Ganz und Matt Dillon harmonieren in dem Thriller ausgezeichnet miteinander und geben ein perfektes Duo ab. Großartig, spektakulär und sehr fesselnd erzählt.

Auch der Soundtrack ist sehr gut zu dem dramatischen Thriller, fast schon Horrorthriller gewählt. Besonders aber der Song „Hit the Road Jack“ ist für den Abspann bestens gewählt: Temporeich und stimmungsvoll!