The Father

Genre: Drama

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Anthony Hopkins, Olivia Colman, Mark Gatiss, Imogen Poots, Rufus Sewell, Olivia Williams, Ayesha Dharker, Evie Wray, Scott Mullins,…

Produzenten: Philippe Carcassonne, Simon Friend, Jean-Louis Livi, David Parfitt,…

Regisseur: Florian Zeller

 

Verleih: Tobis Film

Kinostart: 26.08.2021

 

Inhalt:

Anne ist in großer Sorge um ihren Vater Anthony. Als lebenserfahrener stolzer Mann, lehnt er trotz seines hohen Alters jede Unterstützung durch eine Pflegekraft ab und weigert sich standhaft, seine komfortable Londoner Wohnung zu verlassen. Obwohl ihn sein Gedächtnis immer häufiger im Stich lässt, ist er davon überzeugt, auch weiterhin allein zurechtzukommen. Doch als Anne ihm plötzlich eröffnet, dass sie zu ihrem neuen Freund nach Paris ziehen wird, ist er verwirrt. Wer ist dann dieser Fremde in seinem Wohnzimmer, der vorgibt, seit über zehn Jahren mit Anne verheiratet zu sein? Und warum behauptet dieser Mann, dass Anthony als Gast in ihrer Wohnung lebt und gar nicht in seinem eigenen Apartment? Anthony versucht, die sich permanent verändernden Umstände zu begreifen und beginnt mehr und mehr zu zweifeln: an seinen Liebsten, an seinem Verstand und schließlich auch an seiner eigenen Wohnung…

 

Kritik:

„The Father“ versetzt die Zuschauer unvermittelt in das Leben mit Demenz und erklärt auf berührende Weise, was es mit Demenz auf sich hat und wie schnell man handeln muss. Großartige Leistungen von Anthony Hopkins, die sicherlich jeden einzelnen zu Tränen rühren.

Es geht um Familie und das man seine Eltern, auch wenn man nicht mehr in derselben Stadt lebt, noch genauso liebt wie vorher. Das Einzige, was sich zwischen der Beziehung verändert, dass man sich nicht mehr jeden Tag sehen kann.

„The Father“ ist zugleich ein Drama und eine unterhaltsame Komödie.

Ein wenig verwirrend dargestellt, die sich aber im Laufe des Films aufklären. Der Film überrascht mit einer gelungenen Botschaft zur Demenzerkrankung.

Die Schauspieler, allen voran Hopkins, präsentieren das sehr gut, wie schnell es geht, dass man an Demenz erkrankt und von einem Tag auf den nächsten auf Hilfe angewiesen ist. Der Film thematisiert auf berührende Weise wie schnell so eine Demenzerkrankung fortschreiben kann, wenn man keine Hilfe annimmt.

Berührende Musik hilft immer, aber wegzaubern kann man eine Demenz noch lange nicht. Der Film thematisiert nicht zuletzt auf beeindruckende Weise, dass man sich irgendwann Gedanken ums älter werden machen muss.

Eine ergreifende Geschichte, die zum Nachdenken und Mitfühlen anregt, und nicht zuletzt ein Film, der zu Tränen rührt!