The Card Counter

Genre: Thriller, Drama - FSK: ab 16 Jahren - Darsteller: Oscar Isaac, Tiffany Haddish, Tye Sheridan, Willem Dafoe, Alexander Babara, Bobby C. King, Ekaterina Baker, Bryan Truong,… - Produzenten: Braxton Pope, Catherine Boily, Lauren Mann, David M. Wulf,… - Regisseur: Paul Schrader

 

Verleih: Weltkino Filmverleih - Kinostart: 03.03.2022

 

Inhalt:

William Tell hat Schuld auf sich geladen. Zehn Jahre saß der Soldat einer Spezialeinheit dafür im Gefängnis, während sein Vorgesetzter ungeschoren davonkam. In seiner Zelle perfektionierte William die Kunst des Kartenzählens. Wieder in Freiheit beginnt er von Casino zu Casino zu ziehen. Um kein Aufsehen zu erregen, hält er die Einsätze niedrig – mit Erfolg – bis der junge Cirk seinen Weg kreuzt. Die beiden haben einen gemeinsamen Feind, und Cirk will den ehemaligen Soldaten für seinen Racheplan gewinnen. Auch die Poker-Agentin La Linda hat Interesse an dem talentierten Spieler und lockt nicht nur mit dem großen Geld. William sieht endlich seine Chance auf Vergebung, doch die Geister der Vergangenheit lassen sich nicht so einfach abschütteln…

 

Kritik:

„The Card Counter“ ist ein echtes Meisterwerk auf dem Thriller-Genre, in dem es um moralische Schuld, Gerechtigkeit und Erlösung geht. Der Rachethriller ist bestens besetzt mit Oscar Isaac und einem herausragenden Cast an Nebenrollen. Besonders überzeugend spielt auch Tye Sheridan, der den einsamen Spieler spielt, der sich entscheiden muss, auf welche Karte er setzt.

Wunderschöne Lichtinstallationen treffen auf eine Geschichte voller Humor, ein wenig Spannung und Romantik. Abgerundet wird die Geschichte von einem traumhaft schönen Soundtrack, der gefühlvoll und actiongeladen zugleich ist.

Alles in allem ein gelungener Film, der Spaß macht und gute Laune bereitet.

Eine wunderschöne, ehrliche und informative Geschichte um Gerechtigkeit und Rache, in dem es um das Pokerspiel geht und mit großartiger Besetzung, allen voran Oscar Isaac überzeugt mit hervorragenden und fesselnden Leistungen.

Der Film erzählt von sexueller Gewalt, Hunger, Schlafentzug und wie man sich fühlt auf engstem Raum eingesperrt zu sein. Es geht aber vor allem auch um die Erlebnisse im Knast in Guantanamo und um moralische Schuld.