Sorry we missed you

Genre: Drama

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Kris Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone, Katie Proctor, Ross Brewster, Alfie Dobson, , Mark Burns, Mark Birch, Charlie Richmond,…

Produzenten: Rebecca O´Brien, Pascal Caucheteux, Grégoire Sorlat, Vincent Maraval,...

Regisseurin: Ken Loach

 

Verleih: Filmwelt Verleihagentur GmbH

Kinostart: 30.01.2020

 

Inhalt:

Ricky, Abby und ihre zwei Kinder leben in Newcastle. Sie sind eine starke, liebevolle Familie, in der jeder für den anderen einsteht. Während Ricky sich mit Gelegenheitsjobs durchschlägt, arbeitet Abby als Altenpflegerin. Egal, wie sehr die beiden sich jedoch anstrengen, wissen sie, dass sie niemals unabhängig sein oder ihr eigenes Haus haben werden. Doch dann heißt es: Jetzt oder nie! Dank der digitalen Revolution bietet sich Ricky die Gelegenheit! Abby und er setzen alles auf eine Karte. Sie verkauft ihr Auto, damit Ricky sich einen Lieferwagen leisten und als selbständiger Kurierfahrer durchstarten kann. Die Zukunft scheint verlockend. Doch der Preis für Rickys Selbständigkeit erweist sich als wesentlich höher als gedacht. Die Familie muss enger zusammenrücken und um ihren Zusammenhalt kämpfen...

 

Kritik:

In „Sorry we missed you“ geht es um die Missstände der modernen Welt, die den einfachen eine Stimme geben. Bei der Geschichte handelt es sich um ein Sozialdrama einer Familie, die an den Bedingungen der globalisierten Arbeitswelt zu zerbrechen droht. Die Geschichte erzählt auch über Leistungsdruck und Ausbeutung, über Pflegenotstand und Nächstenliebe, über Kampfgeist und Zusammenhalt. Einfach über all die Themen, die aktuell und europaweit die Menschen beschäftigen.

Die Geschichte ist beeindruckend, ehrlich und sehr nah an der Realität.

Auf beeindruckende Weise wird gezeigt, wie wenig sich die Auftraggeber, Vorgesetzten, etc... für das Wohlbefinden der Mitarbeiter, Angestellten interessieren...

Der Film zeigt wieder einmal, wie schwer es einem gemacht wird, wenn man arbeiten will und welche Steine einem in den Weg gelegt werden und ist auch das beste Beispiel dafür, was passieren kann, wenn man von Vorgesetzten unter Druck gesetzt wird. Die Botschaft zeigt auf berührende Weise, was das für Auswirkungen auf die Familie und die Zukunft haben kann.

Es wird auch deutlich gezeigt, in welchen Umständen wir leben und deckt die Realität über das Vorgehen vieler Arbeitgeber auf, die nur Wert auf die Leistung eines Arbeitnehmers, nicht aber auf die Gesundheit und die Familiensituation legen!