Son of the South

Genre: Biografie, Drama

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Lucas Till, Lucy Hale, Julia Ormond, Brian Dennehy, Cedric The Entertainer, Sharonne Lanier, Chaka Forman, Ludi Lin, Nicole Ansari-Cox,…

Produzenten: Colin Bates, Bill Black, Michael Jefferson, David Klang,…

Regisseur: Barry Alexander Brown

 

Verleih: Busch Media Group

Kinostart: 26.08.2021

 

Inhalt:

Es ist das Jahr 1961 – Im amerikanischen Süden ist der Rassismus gegen die schwarze Bevölkerung seit jeher tief verwurzelt. Der junge College-Student Bob wuchs in diesem Klima des Hasses auf, noch dazu als Enkel eines berüchtigten Ku-Klux-Klan-Mitglieds. Inspiriert von den Worten und Taten von Martin Luther King und Rosa Parks, schließt er sich der schwarzen Bürgerrechtsbewegung an. Dies bringt nicht nur die direkte Konfrontation mit einem Teil seiner Familie, sondern auch mit seiner Freundin Carol-Anne und ehemaligen Kommilitonen mit sich. Als die Bürgerrechtsbewegung zunehmend auf gewaltsame Gegenwehr stößt, erkennt Bob, dass er eine gravierende Entscheidung treffen muss…

 

Kritik:

„Son of the South“ ist die packende und zugleich fesselnde Verfilmung und wahre Geschichte eines weißen Amerikaners in den Südstaaten, der sich von seinem rassistischen Umfeld lossagt und der schwarzen Bürgerrechtsbewegung anschließt…

Großartige, überzeugende Leistungen aller Schauspieler, die in dem Drama um die wichtige und interessante Geschichte, die auf wahren Begebenheiten basiert, überzeugen.

Passend zu der Geschichte, in der es um Rassismus und Rassentrennung geht, ist der Soundtrack mit traumhaft schönen Countrymusikklängen gewählt.

Ein Film, der wütend macht, aber auch genau zur rechten Zeit kommt, denn wir leben in einem freien Land, wo wir keine Rassenteilung brauchen. Schließlich sind alle Menschen gleich, ganz egal ob weiß oder schwarz.

Es geht ums Mutig sein, es geht aber auch um Zusammenhalt und darum, mit Dunkelhäutigen zusammen zum Demonstrieren zu gehen.

Alles in allem geht es um politische Intrigen und Macht der Weißen gegen Schwarze und es geht um räumliche Trennungen zwischen Weiß und Schwarz, denn wenn in einem Gasthaus ein schwarzer seine Hände waschen möchte, so wird er deutlich auf die andere, die „weiße“ Seite verwiesen.

Es ist ein wirklich sehr interessanter und wütend machender Film, der sich hoffentlich bei den Regierungen durchzusetzen weiß und das im realen Leben in Bezug auf Rassentrennung etwas geändert wird.

 

Im Rahmen der Kinotour durch verschiedene deutsche Städte kamen der Regisseur Barry Alexander Brown und die beiden Schauspieler Lucas Till und Nicole Ansari-Cox pünktlich zum Kinostart am 26. August auch in die Astor Filmlounge im ARRI Kino in München. Weitere Fotos von der München-Premiere gibt es hier… Geisler Fotopresssearchresult (geisler-fotopress.de) !