Ron läuft schief

Genre: Abenteuer, Familie, Animation

FSK: ab 6 Jahren

Synchronsprecher: Jack Dylan Grazer, Zach Galifianakis, Ed Helms, Olivia Colman, Rob Delaney, Justice Smith, Kylie Cantrall, Ricardo Hurtado, Cullen McCarthy, Ava Morse,…

Produzenten: Lara Breay, Julie Lockhart, Peter Baynham, Elisabeth Murdoch, Sarah Smith

Regisseure: Sarah Smith, Jean-Philippe Vine, Octavio E. Rodriguez

 

Verleih: Walt Disney Home Entertainment

Kinostart: 28.10.2021

 

Inhalt:

Barney ist gerade, was soziale Kontakte anbelangt, ein etwas unbeholfener Teenager. Umso mehr freut er sich über seinen neuen, sprechenden, laufenden besten Freund Ron, ein vorkonfigurierter Roboter, der stets „online“ ist. Ron verfügt über herrliche Fehlfunktionen, die die beiden in Zeiten von Social Media auf eine actiongeladene Reise schicken, auf der der Schüler und sein Roboter mit den wunderbaren Wirrungen wahrer Freundschaft zurechtkommen müssen…

 

Kritik:

„Ron läuft schief“ präsentiert auf berührende, aber auch unterhaltsame Weise, dass man nicht immer perfekt sein muss, um wahre Freunde zu finden. Wahre Freundschaft lässt sich nämlich nicht kaufen, sondern baut sich langsam auf. Dazu zählt auch, dass man zusammenhalten muss und Vertrauen zum anderen hat. Auf keinen Fall besteht ein wahrer Freund in den sozialen Netzwerken, mit dem man mal hin und wieder Smileys austauscht oder sich gegenseitig Bilder schickt. Bei Facebook, Instagram & Co. kann man mehr als 1000 Follower haben, aber wahre Freundschaft ist das keine…

Das neue Animationsabenteuer aus dem Hause Disney handelt von Freundschaft und das jeder einen echten Freund verdient hat. Dazu muss man nicht perfekt sein, um dazuzugehören…

Untermalt ist der Film von traumhaft schöner und kindgerecht gestalteter Musik.

Wenn man keine Freunde hat, so fängt das schon mit den kleinsten Feierlichkeiten an. Wer möchte schon gerne Geburtstag feiern, wenn keine Freunde eingeladen werden können. Dann feiert man lieber gar nicht, denn es gibt nichts schlimmeres als alleine seinen Geburtstag zu verbringen, besonders für Kinder.

Aus der Thematik geht auch Mobbing hervor, nur weil einer nicht so ist wie die Allgemeinheit.

Durch die Geschichte wird ausgesagt, dass nicht jeder perfekt sein kann, aber trotzdem geliebt werden möchte, denn alle Menschen sind gleich und man sollte auch keine Unterschiede zwischen Dick und Dünn, Arm und Reich,… machen.

Alles in allem ein durchausgelungenes Abenteuer zum Liebhaben. Hier trifft auch das altbekannte Sprichwort wieder auf den Punkt: „Wer die Freundschaft nicht ehrt, ist der Liebe nicht wert“, denn ein Mensch, der einen nicht so nimmt, wie er ist, der einen nicht so schätzt, wie er ist, der sollte es nicht wert sein, dass man ihm seine Freundschaft anbietet.

Wer den Film gesehen hat, will jetzt garantiert auch so ein „B-Bot“ haben. Weihnachten steht vor der Türe…