Plötzlich Familie

Genre: Komödie, Drama

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Mark Wahlberg, Rose Byrne, Isabela Moner, Gustavo Quiroz Jr., Julianna Gamiz, Octavia Spencer, Tig Notaro, Margo Martindale, Julie Hagerty, Michael O´Keefe

Produzenten: Mark Wahlberg, Sean Anders, John Morris, Steve Levinson,...

Regisseur: Sean Anders

 

Verleih: Paramount Pictures Germany

Kinostart: 31.01.2019

 

Inhalt:

Pete und Ellie entschließen sich, endlich eine eigene Familie zu gründen, und beschäftigen sich deshalb erstmalig mit dem Thema Adoption. Ergriffen von den treuen Kinderaugen auf der Webseite einer Agentur, sind sie sich schnell einig, dass sie einem Kind ein neues Zuhause geben wollen. Als sie ein Geschwister-Trio, darunter auch die fünfzehnjährige rebellische Lizzy, kennenlernen, ist es um die beiden endgültig geschehen. Über Nacht werden Pete und Ellie zusammen mit Lizzy und ihren süßen Geschwistern Juan und Lita zu einer echten Großfamilie. Plötzlich steht das Paar vor der Herausforderung, ihre neuen Aufgaben als Pflegeeltern von gleich drei Kindern zu meistern, immer in der Hoffnung, schon bald eine richtige Familie zu werden. Eine hinreißende und berührende Geschichte, die uns zeigt, dass das Leben unvorhersehbar und unvernünftig ist...

 

Kritik:

Sean Anders hat sich für „Plötzlich Familie“ von seiner eigenen Lebensgeschichte inspirieren lassen und so eine intelligente, aber auch wortwitzige Komödie mit reichlich Humor geschaffen, die sicherlich bei jedem Kinobesucher mitten ins Herz geht.

Zwei ganz tolle Schauspieler treffen mit Mark Wahlberg und Rose Byrne aufeinander. Ein Film voller Chaos, Liebe, Spaß, Glück, aber auch mit reichlich Trubel und Drama sorgt für jede Menge Unterhaltung. Zu kurz kommen natürlich auch die typischen Probleme nicht, die im Alltag einer Familie vorkommen.

Die Komödie basiert auf einer wahren Geschichte und wird von einem tollen, stimmungsvollen Soundtrack und einer humorvollen Geschichte untermalt. So stimmungsvoll wie der Soundtrack ist, so gefühlvoll ist er auch. Nicht zuletzt ist aber auch die Geschichte sehr berührend.

In der Botschaft, die sehr gut übermittelt wird, geht es u. a. darum, dass sich Kinder, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen oder in einer Pflegefamilie aufwachsen, auch über die kleinsten Dinge und Gesten freuen. Für die muss es nicht das größte, beste und teuerste Geschenk sein. Da reicht auch mal eine Umarmung, ein Freund oder ein Kinobesuch.

Einem Kind gehören aber auch Grenzen gesetzt und nicht zu allem „Ja“ gesagt, was das Kind möchte. Wenn ein Kind immer nur das Beste möchte, sollte man es so erziehen, dass auch die kleinen Dinge im Leben Freude bereiten können. Auf keinen Fall aber nachgeben und seinem Kind jeden Wunsch von den Lippen erfüllen.

Der Film präsentiert aber natürlich auch den ganz normalen Wahnsinn im Leben einer Familie, der sehr humorvoll, aber auch ein wenig übertrieben dargestellt wird.

Den Film sollte man aber auch unbedingt, wenn man jetzt nicht 100%ig englisch versteht, in der synchronisierten Version anschauen oder zumindest mit deutschen Untertiteln, da die Schauspieler (besonders die Kinderdarsteller) sehr schnell und teilweise recht undeutlich sprechen.

So humorvoll der Film aber auch ist, so schnell wendet er sich und rührt zu Tränen. Die Botschaft des Films ist sehr gut gewählt und kommt auch sehr gut rüber.