Platzspitzbaby - Meine Mutter, ihre Drogen und ich

Genre: Drama

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Luna Mwezi, Sarah Spale, Anouk Petri, Delio Malar, Jerry Hoffmann, Thomas U. Hostettler, Caspar Kaeser, Lea Whitcher, Esther Gemsch,…

Produzenten: Peter Reichenbach, Roland Stebler

Regisseur: Pierre Monnard

 

Verleih: Alpenrepublik Filmverleih

Kinostart: 10.06.2021

 

Inhalt:

Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein verschlafenes Städtchen im Zürcher Oberland. Die anfängliche Idylle endet schnell als alte Freunde auftauchen und Sandrine rückfällig wird. Mia flüchtet sich in eine Traumwelt und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer neuen Freundesclique findet Mia bald eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen…

 

Kritik:

„Platzspitzbaby“ orientiert sich an dem gleichnamigen, autobiographischen Bestseller von Michelle Halbheer und Franziska K. Müller. Der Film überzeugt mit eindrücklichen Bildern, die einen voller Wucht mitten ins Herz treffen.

Eine berührende Geschichte mit wunderschönem schweizerischem Dialekt und einem gefühlvollen Soundtrack.

In der Geschichte geht es um typische Probleme mit den Behörden, um Erziehungsprobleme und um Mobbing. Als Mutter sollte man soviel Vernunft haben, dass man sein Kind in einem normalen Leben aufwachsen lässt, dass man das Geld nicht nur für Drogen ausgibt, sondern auch mal an seine Kinder, Familie, etc… denkt und auch mal was zum Essen zuhause hat und den Strom bezahlen kann.

Ein Film für alle Eltern, die ihre Kinder lieben!

Großartig gespielt von den jungen Schauspielern. Der Film macht so wütend, wenn man bedenkt, dass die Behörden nichts tun und dabei zusehen wie ein kleines Mädchen mit ihrer drogenkranken Mutter aufwächst.

Eine Mutter, die ihr Kind liebt, würde es niemals im Stich lassen, auch für Drogen, nicht.

Die Botschaft des Films soll aussagen, dass man im Leben niemals aufgeben soll, denn wenn man etwas will, so kann man das auch erreichen. Schon alleine wegen der Familie, Kinder, etc…

Auf beeindruckende Weise erzählt die Geschichte, wie es ist, als Kind im Drogenmilieu aufzuwachsen! Der Film ist wichtig und aufwühlend zugleich. Mit diesem Film soll anderen „vergessenen Kindern“, die noch heute in Suchtfamilien aufwachsen, eine Stimme gegeben werden.