Pelikanblut - Aus Liebe zu meiner Tochter

Genre: Drama

FSK: ab 16 Jahren

Darsteller: Nina Hoss, Murathan Muslu, Sophie Pfennigstorf, Yana Marinova, Dimitar Banenkin, Sebastian Rudolph,...

Produzentin: Verena Gräfe-Höft

Regisseurin: Katrin Gebbe

 

Verleih: DCM Filmdistribution

Kinostart: 24.09.2020

 

Inhalt:

Wiebke lebt zusammen mit ihrer Adoptivtochter Nikolina auf einem idyllischen Reiterhof. Nach vielen Jahren des Wartens, bekommt sie nun die Chance ein weiteres Mädchen, Raya, aus Bulgarien zu adoptieren. Nikolina freut sich sehr über das langersehnte Geschwisterchen. Die ersten gemeinsamen Wochen als Familie verlaufen harmonisch und die frischgebackenen Geschwister verstehen sich prächtig. Aber schon bald merkt Wiebke, dass die – anfänglich charmante Raya – etwas verbirgt. Sie wird immer aggressiver und stellt eine zunehmende Gefahr für sich und andere dar. Vor allem Nikolina leidet unter ihren Übergriffen, aber auch Wiebkes Beziehungen und Freundschaften werden auf die Probe gestellt. Um ihre Familie zu retten, muss Wiebke schließlich über Grenzen gehen und eine extreme Entscheidung treffen…

 

Kritik:

Die Geschichte handelt von einer alleinerziehenden Mutter, die bereit ist, Grenzen zu sprengen, um ihre Adoptivtochter zu retten. Perfekt gespielt von Nina Hoss, die sich bestens mit dem schweren Thema auseinandergesetzt hat und in der Rolle der alleinerziehenden Mutter herausragende Leistungen liefert.

Das Thema des Films ist wichtig und sehr gut ausgearbeitet. Die Geschichte über ein traumatisiertes Mädchen ist sehr traurig und macht auf der anderen Seite wiederum wütend auf die Behörden.

Dabei spielt es auch absolut keine Rolle welche Art von Behinderung, Störung, psychische Belastung ein Mensch hat, man sollte alle Menschen, ganz gleich ob kleine oder große, so lieben, wie gesunde Menschen.

Eine psychische, oder auch geistige Störung muss aber in jedem Fall therapeutisch behandelt werden, denn nur dann kann man einem Menschen auch wirklich helfen.

Die Thematik des Films sagt auch aus, dass man alle Menschen gleich behandeln soll. Ganz gleich ob gesunde, behinderte oder traumatisierte Menschen.

Der Film zeigt auch deutlich, wie schnell man sich von einem Kind um den Finger wickeln oder manipulieren lässt.

 

 

Die Preisverleihung des Hannelore Elsner Preises durch Dominik Elsner fand auf dem 14. Fünf Seen Filmfest im Seebad in Starnberg statt. Für ihre herausragenden Leistungen, u. a. in „Pelikanblut“ und „Schwesterlein“ wurde Nina Hoss der Preis in diesem Jahr verliehen. Fotos von der Verleihung gibt es hier… https://geisler-fotopress.de/searchresult.html?suche=Hannelore+Elsner+Preis+2020 !