OECONOMIA

Genre: Dokumentation

FSK: ohne Altersbeschränkung

Darsteller: Samirah Kenawi, Dag Schulze, Marc Sierszen, Lino Zeddies, Stefan Krause, Elsa Egerer,...

Regisseurin: Carmen Losmann

Produzenten: Hannes Lang, Mareike Wegener

 

Verleih: Neue Visionen Filmverleih

Kinostart: 15.10.2020

 

Inhalt:

Unser Wirtschaftssystem hat sich unsichtbar gemacht und entzieht sich dem Verstehen. In den letzten Jahren blieb uns oft nicht viel mehr als ein diffuses und unbefriedigendes Gefühl, dass irgendetwas schiefläuft. Aber was? Der Dokumentarfilm „OECONOMIA“ legt die Spielregeln des Kapitalismus offen und macht in episodischer Erzählstruktur sichtbar, dass die Wirtschaft nur dann wächst, wenn wir uns verschulden, dass sie nur dann boomt, wenn sich die Vermögen an bestimmten Orten konzentrieren. Jenseits von distanzierten Phrasen der Berichterstattung, die ein Verstehen des Ungeheuerlichen letztlich immer wieder verunmöglichen, macht sich OECONOMIA mit viel Scharfsinn und luzider Stringenz daran, den Kapitalismus der Gegenwart zu durchleuchten, das uns und unsere ganze Welt in die Logik einer endlos fortwährenden Kapitalvermehrung einspannt – koste es was es wolle. Ein Spiel, das bis zur totalen Erschöpfung gespielt wird und vielleicht kurz vor seinem Ende steht…

 

Kritik:

„Oeconomia“ macht die weltweit einheitlichen Spielregeln des Kapitalismus sichtbar und offenbart einen systembedingten Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum, Verschuldung und Vermögenskonzentration…

Die Dokumentation ist wirklich sehr interessant und lehrreich erzählt, auch nicht so trocken wie manch eine wirtschaftliche Dokumentation.

Vielmehr wird in Bildern erklärt, was es mit der Wirtschaft, dem Geld und einer Verschuldung auf sich hat.

Ob das Thema allerdings vom Kinopublikum angenommen wird, bleibt abzuwarten und spannend. Vielleicht ist es auch eher eine Dokumentation fürs Fernsehen, wo sie sicherlich hervorragend angenommen wird.

Die Aufnahmen von der BMW-Welt, in denen sich die anderen von BMW spiegeln, sind einzigartig!