Narziss und Goldmund

Genre: Drama

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Jannis Niewöhner, Sabin Tambrea, André Hennicke, Henriette Confurius, Emilia Schüle, Elisa Schlott, Uwe Ochsenknecht, Kida Khodr Ramadan, Jessica Schwarz, Sunnyi Melles,…

Produzenten: Christoph Müller, Helge Sasse, Tommy Pridnig, Peter Wirthensohn,...

Regisseur: Stefan Ruzowitzky

 

Verleih: Sony Pictures Germany

Kinostart: 12.03.2020

 

Inhalt:

Zwei konträre Lebensentwürfe und Charaktere bilden den Kern der Geschichte von Narziss und Goldmund. Da ist auf der einen Seite der asketische und tiefreligiöse Klosterschüler Narziss, auf der anderen Seite der junge, ungestüme Goldmund, der von seinem Vater ins mittelalterliche Kloster Mariabronn gebracht wird. Narziss hat sich den strengen Klosterregeln und dem damit verbundenen entsagungsvollen Leben mit jeder Faser seines Herzens verschrieben und Goldmund versucht zunächst, ihm nachzueifern. Schnell entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden so unterschiedlichen Jungen. Doch Narziss erkennt, dass Goldmund einen anderen Weg gehen muss: Sein temperamentvoller und lebenslustiger Freund ist für das karge Klosterleben nicht geschaffen und er bestärkt ihn darin, die Abtei zu verlassen. So begibt sich Goldmund auf eine rastlose Wanderschaft. Er erlebt Jahre voller Glück, Freiheit und Zufriedenheit, aber auch Elend, Krieg, Tod und die tödliche Pestepidemie. Viele Frauen kreuzen seinen Weg, bis er in Lene seine große Liebe findet. Und auch als Künstler reift er und findet so Erfüllung. Doch dann kommt es unter dramatischen Umständen zu einem erneuten Treffen der beiden, das ihre Freundschaft auf die Probe stellen wird...

 

Kritik:

Narziss und Goldmund“ ist die Weltliteraturverfilmung nach der weltbekannten Erzählung von Hermann Hesse. Der Literaturklassiker, der im Jahr 1930 erschienen ist und in über 30 Sprachen übersetzt wurde, zählt zu den erfolgreichsten Erzählungen der Weltliteratur von Hermann Hesse, in der es um die Suche nach dem persönlichen Glück von zwei konträren Charakteren und Lebensentwürfe geht.

Die Erzählung ist sehr authentisch und einladend in die Welt des Mittelalters. Auch für Schulklassen geeignet. Empfehlenswert auch ein Ausflug an einen der Drehorte, wie z. B. zur Burg nach Burghausen, die wirklich sehr sehenswert ist.

Die Geschichte, die nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Hesse erzählt, überzeugt mit erstklassigen Close Ups, aber auch mit einer wundervollen Thematik, in der es um Mut und Zusammenhalt geht.

Traumhaft schöne Natur- und Landschaftsaufnahmen aus Bayern und Südtirol, sowie humorvolle Momente runden die Geschichte des Weltliteraturklassikers ab.

Nicht zuletzt geht es aber auch um die Liebe und es wird auf sehr beeindruckende Weise gezeigt und dargestellt, dass die Liebe auch mal ihre Opfer bringen muss.

Die Geschichte ist genauso humorvoll wie sie berührend ist. Der stimmungsvolle Soundtrack ist sehr bewegend und emotional und lockert die ernste Geschichte ein wenig auf.

Der Film kommt genau pünktlich zur „Coronavirus-Infektionskrise“ ins Kino. Während des Mittelalters war es die Pestepidemie, heute ist es das Coronavirus. Damals haben sich die Menschen nicht so aufgeführt, wie heutzutage mit den Hamsterkäufen.

Eine absolut gelungene Verfilmung des Literaturklassikers voller Intrigen, Lügen, Hass und Liebe! Unbedingt anschauen und weitererzählen...