Monte Verita - Der Rausch der Freiheit

Genre: Drama, Historie - FSK: ab 12 Jahren - Darsteller: Maresi Riegner, Max Hubacher, Julia Jentsch, Hannah Herzsprung, Joel Basman, Philipp Hauß, Michael Finger,… - Produzenten: Katrin Renz, Neshe Demir, Bastian Griese, Christine Kiauk,… - Regisseur: Stefan Jäger

 

Verleih: DCM Filmdistribution - Kinostart: 16.12.2021

 

Inhalt:

1906: Eine Zeit im Umbruch. Ängste und Hoffnungen prägen die Gesellschaft. Die ersten Aussteiger – zu denen auch der junge Hermann Hesse zählt – suchen ihr Paradies und finden es im Süden der Schweiz, auf dem Monte Veritá. Die Reformer legen nicht nur ihre Kleider ab, sondern ebenso das geistige Korsett, an dem die Gesellschaft zu ersticken droht. Auch die junge Mutter Hanna Leitner zieht es ins tessinische Ascona, um ihrer bürgerlichen Rolle zu entfliehen. Hin- und hergerissen zwischen Schuldgefühlen gegenüber ihrer zurückgelassenen Familie und der Faszination eines selbstbestimmten Lebens entdeckt Hanna nicht nur ihre Leidenschaft zur Kunst der Fotografie, sondern findet – inmitten idyllischer Natur – ihre eigene Stimme…

 

Kritik:

Der Film erzählt die Geschichte einer mutigen Frau, die gequält von innerer Zerrissenheit ihren eigenen Weg findet. Das historische Drama, das auf wahren Begebenheiten basiert, wirft damit die – leider immer noch sehr aktuelle – Frage auf, wieviel Selbstbestimmung eine Frau in ihrem Leben haben darf, ohne dabei von der Gesellschaft kritisiert zu werden…

Wunderschöne Aufnahmen in den Schweizer Bergen sind der perfekte Ort zur Therapie von, u. a. Angstzuständen, Asthma und anderen Atemwegserkrankungen.

Thematisch geht es um die Liebe, verbunden mit Intrigen und Macht.

Alles in allem eine wunderschöne, poetische Geschichte. Der Film sagt aus, das Frauen die gleichen Rechte haben wie Männer.

„Monte Verito“ ist eine einzigartige und anziehende Geschichte zwischen zwei Frauen und eine ganz besondere Liebesgeschichte.

Neben der traumhaft schönen Erzählung ist die Geschichte dramatisch und berührend. Der Film handelt vom Gefühl von Freiheit und lässt einen frei atmen.

Einzigartige Kameraführungen sorgen für durchaus grandiose und gelungene Nahaufnahmen. Der Film thematisiert aber auch den Beruf des Fotografen und sagt aus, dass es nicht nur ein Beruf ist, den Männer ausüben dürfen, was durch den Film auf beeindruckende Weise thematisiert wird.

Nicht zuletzt ist es eine wunderschöne, leichterzählte Geschichte übers Überwältigen von Ängsten. Es geht aber auch um Freiheit und Selbstfindung.