Mein Leben als Zucchini

Genre: Animation, Drama

FSK: ohne Altersbeschränkung

Synchronsprecher: Linus Püttmann, Louisa Fuchs, Felix Lange, Helmut Gauß, Noah Liebscher, Victoria Waldau,…

Produzenten: Max Karli, Pauline Gygax, Armelle Glorennec, Eric Jacquot, Marc Bonny

Regisseur: Claude Barras

 

Verleih: Polyband Medien GmbH

Kinostart: 16.02.2017

 

Inhalt:

Zucchini ist der Spitzname eines kleinen, neunjährigen Jungen. Nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter wird er mit einem neuen Leben konfrontiert. Der fürsorgliche Polizist Raymond bringt ihn ins Heim zu Madame Papineau, wo er fortan mit anderen Kindern aufwächst und seinen Platz in der Gesellschaft sucht. Es ist aber nicht immer einfach, mit anderen zusammenzuleben, denn auch der freche Simon, die besorgte Béatrice, die schüchterne Alice, der etwas zerzauste Jujube und der verträumte Ahmed haben bereits viel erlebt. Sie raufen sich aber immer wieder zusammen und geben sich gegenseitigen Halt auf dem Weg, ihr Leben in ruhigere Bahnen zu lenken. Als dann eines Tages die mutige Camille zu ihnen kommt, ist Zucchini zum ersten Mal im Leben ein bisschen verliebt: Camille ist einfach wunderbar! Ihre Tante wiederum ist auf das Pflegegeld aus und plant, Camille zu sich zu holen. Können es Zucchini und seine Freunde verhindern oder wird die kleine Gruppe auseinandergerissen? So viel wird hier natürlich nicht verraten...

 

Kritik:

Mein Leben als Zucchini“ ist ein beeindruckender, warmherziger Animationsfilm für die ganze Familie. Vielleicht sollten die Kinder schon älter sein, denn die Themen, die in dem wundervollen und einfühlsamen Film behandelt werden, wird ein Kindergartenkind oder Schulanfänger sicherlich noch nicht verstehen. Dafür aber umso mehr von den Bildern und dem kindgerecht gestalteten und stimmungsvollen Soundtrack begeistert sein.

Auf jedenfall ist es aber ein total liebenswerter, einfühlsamer und beeindruckender Film für jung gebliebene Erwachsene und Jugendliche.

Jüngere Kinder (7 Jahre) werden wohl von der Thematik des Films überfordert sein. Um den Inhalt und die Dialoge zu verstehen, sollte man wohl schon 10 Jahre oder älter sein. Die Dialoge der Kleinen laden uns Erwachsene aber auf alle Fälle zum Lachen ein.

Die Umgangsweise der Mutter, aber auch der Tante ist einfach nur unmöglich.

Der Film ist aber vollkommen zurecht mit dem Oskar nominiert worden, denn er zeigt wieder einmal, dass die Franzosen wissen wie ein guter Film gemacht wird.

Es ist aber auf alle Fälle ein wirklich liebenswerter Film, der mit tollen Bildern überrascht und auch von der Länge her nicht zu überfordernd ist.

 

Außerdem ist der Film auch als barrierefreie Version verfügbar mit Audiodeskription und Untertiteln für Hörgeschädigte!

 

Die überarbeitete Neuauflage zur Verfilmung von Claude Barras ist zum Preis von 14,99 Euro im KNAUS Verlag ( www.knaus-verlag.de ) erschienen!