Maquia - Eine unsterbliche Liebesgeschichte

Genre: Animation, Drama, Abenteuer

FSK: ab 6 Jahren

Synchronsprecher: Kathrin Hanak, Maximilian Belle, Stephanie Kellner,…

Produzenten: Tomomi Kyotani, Kenji Horikawa, Nobuhiro Kikuchi, Nobuhiro Takenaka,...

Regisseurin: Mari Okada

 

Verleih: Universum Film

Kinostart: Nur am 16. und 19. Mai 2019!

 

Inhalt:

In einer geheimnisvollen Parallelwelt jenseits des Menschenreichs kontrollieren mystische Wesen die Maquia wurde in eine außergewöhnliche Gemeinschaft hineingeboren. Nicht nur ist allen das hellblonde Haar gemeinsam, alle Mitglieder erhalten sich ihr Leben lang ein jugendliches Aussehen und erreichen ein übermenschlich hohes Alter. Als die Sippe eines Tages von einer Armee angegriffen wird, wird der bisher friedliche Alltag gewaltsam zerschlagen: der Großteil der Gemeinschaft wird getötet und eine Freundin von Maquia, Leyla, wird entführt, doch Maquia selbst gelingt die Flucht. Während sie allein durch den Wald streift, findet sie einen Säugling, den sie Erial nennt und fortan aufzieht. Maquia ist glücklich – doch je älter das Findelkind wird, umso bewusster wird sich Maquia, wie ihre Unsterblichkeit nicht nur ihr eigenes Leben beeinflusst...

 

Kritik:

Nach „Big Fish & Begonia“ kommt nun der nächste Animationshit aus Japan zu uns ins Kino. Leider aber nur für zwei Tage, nämlich am 16. und 19. Mai 2019! Es heißt Daumen drücken, dass es dieses Mal gelingt und der Film „Maquia – Eine unsterbliche Liebesgeschichte“ solch einen Erfolg erzielt, dass er über einen längeren Zeitraum im Kino gezeigt wird bzw. von möglichst vielen Kinos im Programm aufgenommen wird. Hier zählt jede Menge Mundpropaganda! Erzählt es all Euren Freunden und Verwandten, je mehr sich den Film anschauen, umso größer ist die Chance, dass der Film über einen längeren Zeitraum im Kino gezeigt wird.

Schließlich überzeugt er nicht nur mit traumhaft schönen Zeichnungen, keine typisch amerikanischen Animationen.

„Maquia – Eine unsterbliche Liebesgeschichte“ ist eine emotionale, tiefgreifende Geschichte, in der es auf der einen Seite um einen einzigartigen Epos um Liebe und Freundschaft, auf der anderen um Sterblichkeit und Verlust geht. Die Geschichte ist sehr spannend und hochemotional, bietet aber auch wunderschöne, detailreiche und bildgewaltige Animationen, wie man sie in einem Fantasy-Drama zu erwarten hat.

Diese Animegeschichten sind schon etwas ganz besonderes und überzeugen nicht nur mit einzigartigen Bildern, sondern auch mit einer ehrlichen Geschichte.

Ein Zitat im Film „Hüte Dich zu lieben, denn wenn du liebst, bleibst du einsam“, dass sich auf die Unsterblichkeit bezieht, könnte man aber auch ins reale Leben umsetzen, denn wenn man sich immer nur in die falschen verliebt, ist man auch irgendwann einsam, weil man sich nicht mehr verlieben kann.

Wie soll es anders sein, so geht es in dieser Geschichte natürlich um die Liebe, aber nicht die Liebe zwischen Mann und Frau sondern vielmehr zwischen Mutter und Kind. Es geht um Mut und Zusammenhalt, aber auch um politische Machenschaften. Wichtig ist immer, dass man jemanden an der Seite hat, den man liebt und von dem man auch geliebt wird. In der Thematik geht es aber auch ums Füreinander da sein, für seinen Partner, aber auch für seine Kinder.

Alles in allem eine zu Tränen rührende Geschichte über die Liebe, Gefühle und Familie.

Die Geschichte zeigt aber auch, dass ein Abschied nicht nur traurig sein muss. Abgerundet wird das Animeabenteuer aus Japan von einem wunderschönen, berührenden und romantischen Soundtrack.

Bei den Anime-Fans ist dieser Film garantiert schon im Terminkalender notiert, aber auch alle anderen Fans von Animationsfilmen sollten diesem wirklich traumhaft schönen, romantischen und spannenden Film auf alle Fälle eine Chance geben. Es muss schließlich nicht immer ein Blockbuster wie „Avengers“ oder „Star Wars“ mit typisch amerikanischen Animationen sein, denn die Zeichnungen eines japanischen Animefilms sind viel natürlicher und beeindruckender.

„Maquia – Eine unsterbliche Liebesgeschichte“ ist zwar kein typischer Kinderfilm, aber auch kein Film, der sich nur an Erwachsene richtet. Vielmehr ist es ein richtig schöner Familienfilm für einen gemütlichen Kinonachmittag mit der ganzen Familie.

Durch den Film wird auch auf beeindruckende Weise thematisiert, wie man sich fühlt, wenn man von allen Seiten weggeschickt wird, weil man ein Kind hat. Es geht aber auch um Leihmutterschaft, Legenden einer Märchenwelt, Macht und Intrigen.

In dem Film wird aber auch sehr gut präsentiert, dass ein Kind das Schönste ist, was eine Mutter hat und was man sich als Mutter vorstellen kann, denn die Liebe zwischen Mutter und Kind ist das schönste Geschenk auf Erden.

Es wird aber auch mit gefühlvoller Musik auf berührende Weise präsentiert, wie man am besten mit Liebe, Leid und Trauer umzugehen hat. Nur wer einen freien Willen hat, ist frei wie der Wind.

Abschließend bleibt noch zu sagen, dass einzig und allein zählt, seinem Herzen zu folgen und auf sein Herz zu hören. Die Botschaft präsentiert auf einfühlsame Weise, dass man auch als Mutter seinen Tränen mal freien Lauf lassen darf, wenn man das Bedürfnis danach hat.

Jetzt liegt es an den Kinobesuchern, den Film zu promoten und Werbung für einen einzigartigen und traumhaft schönen Film zu machen. Erzählt es all Euren Freunden, Klassenkameraden, Arbeitskollegen und Verwandten weiter und animiert sie, an einem der beiden Tage mal wieder ins Kino zu gehen und diesen wunderschön, gezeichneten Film mit einer liebevoll, romantischen Geschichte anzuschauen!