Man from Beirut

Genre: Drama, Thriller

FSK: ab 16 Jahren

Darsteller: Kida Khodr Ramadan, Blerim Destani, Karim Günes, Jasmin Shakeri, Dunya Ramadan, Martin Frimel, Misel Maticevic, Susanne Wuest, Bastian von Bömchen, Lucas Gregorowicz, Veysel Gelin, Thorsten Förster, Frederick Lau,…

Produzenten: Christoph Gampl, Kida Khodr Ramadan, Harry Flöter, Jörg Siepmann

Regisseur: Christoph Gampl

 

Verleih: Filmwelt Verleihagentur GmbH

Kinostart: 20.05.2020

 

Inhalt:

Der blinde Auftragskiller Momo hat schon bessere Tage gesehen. Als er einem jungen Mädchen den Tod verweigert, bleibt eine Rechnung offen, und die Dinge geraten außer Kontrolle...

 

Kritik:

Auf der Grenze zwischen Genre und Arthouse taucht „Man from Beirut“, fotografiert in hartem Schwarz-Weiß, unter die Oberfläche des klassischen Gangsterfilms. Obsession und Verschwörung, Migration und Verbrechen, Schuld und Vergeltung.

Ein Berlin-Neo-Noir, der Fragen nach kultureller und nationaler Identität aufwirft und, ganz nebenbei, die Tradition des subversiven Erzählens pflegt.

Man from Beirut“ ist ein Film, der außerhalb der normativen Grenzen deutscher Filmproduktion ohne klassisches Budget, stattdessen als Hit and Run – Projekt entstanden ist.

Schwarz-Weiß Filme scheinen wieder Mode zu werden. Für einen Gangsterfilm passt es aber, denn durch die Verfilmung in schwarz-weiß wirkt der Film düster und nicht zuletzt macht es die Geschichte authentischer.

Die Musik ist auch sehr spannend gehalten und wie es sich für einen richtigen Gangsterfilm gehört, dürfen natürlich auch Hip Hop Klänge im Soundtrack nicht fehlen.

Trotz der Spannung hält der Film auch einige humorvolle Szenen bereit. Dennoch ist die Altersfreigabe mit 16 Jahren gut gewählt und der Film ist mit großartigen Schauspielern bestens besetzt, aber von Kida Khodr Ramadan hat man ohnehin nichts anderes erwartet, der natürlich bestens mit Susanne Wuest harmoniert.

Mit 82 Minuten hat der Film auch genau die richtige Länge für einen abendfüllenden Film und wird mit Sicherheit auch bestens in das Flair von Autokinos passen, wo er am 29.5. im Drive in Bühl gezeigt wird. Ebenfalls am 29.5. läuft der Film im Autokino Offenburg, wo Kida Khodr Ramadan persönlich anwesend sein wird. Am 30. Mai kommt Kida Khodr Ramadan nach München, wo er den Film im Autokino Aschheim vorstellt. Nicht zuletzt dürfen sich auch Autokino Fans am 31.5. im Open Air Autokino Schiltach und am 2. Juni im Filmriss Kino & AVU Gevelsberg freuen.