Lux - Krieger des Lichts

Genre: Komödie, Drama

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Franz Rogowski, Heiko Pinkowski, Tilman Strauss, Eva Weißenborn, Kristin Suckow, Anne Haug, Manuel Harder, Serkan Kaya, Michael Kammer,…

Produzenten: Sebastian Zembol, Dagmar Kusche, Bernd Krause,…

Regisseur: Daniel Wild

 

Verleih: Zorro Film GmbH

Kinostart: 04.01.2018

 

Inhalt:

Der schüchterne Endzwanziger Torsten Kachel lebt mit seiner Mutter im Osten Berlins. In der Gestalt von „Lux – Krieger des Lichts“ versucht er, die Welt ein bisschen besser zu machen. Er verteilt regelmäßig Lebensmittel an Obdachlose und hilft auf seinen Streifzügen durch die Stadt, wo er kann. Ein Filmteam begleitet ihn dabei, um über das soziale Engagement des selbsternannten Real Life Superheros zu berichten. Weil sich das jedoch als recht unspektakulär entpuppt, findet Jan, der Regisseur, keinen Geldgeber für sein Projekt. Schließlich bekundet der gierige Produzent Brandt Interesse unter der Voraussetzung, dass Jan ihm sensationelleres Material liefert; denn wo Superheld drauf steht, muss auch Superheld drin sein. Zögernd lässt sich Torsten von Jan dazu überreden, sich mehr auf die Bekämpfung von Kriminalität zu fokussieren. Zu Gunsten der Verbrecherjagd entfernt er sich dabei allerdings immer weiter von seinen ursprünglichen Zielen. LUX wird zum medialen Hype. Doch die vermeintlichen Heldentaten wollen sich nicht einstellen. Erst als Torsten von der Stripperin Kitty um Hilfe gebeten wird, scheint LUX´ Stunde endlich gekommen. Der vermeintlich große Moment erfährt jedoch eine unerwartete Wendung. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es scheint...

 

Kritik:

Lux – Krieger des Lichts ist die Geschichte eines jungen Mannes, der auszieht, Gutes zu tun. Anstatt aber die Welt zu verändern, verändert sie ihn...

Lux – Krieger des Lichts ist ein Film über einen jungen Mann, der seinen Platz in der Welt sucht. Mit seinem Alter Ego, dem Superhelden Lux, scheint er endlich eine Möglichkeit gefunden zu haben, sich zu positionieren. Allerdings wird die Maske zur Sucht...

Der Soundtrack zum Film verspricht schon einmal einen vielversprechenden Film. Jeder einzelne hat seinen Helden in sich stecken. Man muss nur etwas daraus machen...

Der Film präsentiert auch sehr gut, wie die Leute denken und wie egoistisch sie sind. Lieber werden übrig gebliebene Lebensmittel weggeworfen, bevor man sie den Obdachlosen gibt. Sehr gut, dass nun auch mal ein Film gemacht wurde, in dem gezeigt wird, wie Obdachlose leben und wie sie sich freuen, wenn ihnen geholfen wird.

In dem neuen Superheldenfilm geht es aber auch um politische Themen wie „Mieten-Stopp“ und das man etwas gegen die ständigen Miterhöhungen tun muss.

Es ist aber auch ein Film, in dem auf eindrucksvolle Weise gezeigt wird, wie gewaltbereit die Gesellschaft ist. Jeder, der die Welt verändern möchte, kann hinter der Maske stecken.

Nicht zuletzt geht es aber ums Helfen, nicht um den Kommerz, der daraus gezogen wird, als „Lux“ einem Produzenten vorgestellt wurde.

Neben ernsten und dramatischen Momenten, hat der Film auch seine traurigen Seiten.