Love, Cecil

Genre: Dokumentation

FSK: ohne Altersbeschränkung

Darsteller: Rupert Everett,…

Regisseurin: Lisa Immordino Vreeland

 

Verleih: STUDIOCANAL

Kinostart: 12.07.2018

 

Inhalt:

Faszinierender Dandy und Jahrhundertfotograf: Cecil Beaton (1904-1980) ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, der seiner Zeit weit voraus war. Ob als Fotograf für die VOGUE oder den britischen Hof, Kostümdesigner oder Innenarchitekt: Beaton war ein absolutes Multitalent und faszinierte diesseits und jenseits des Atlantiks die oberen Zehntausend. Er kleidete Audrey Hepburn ein, porträtierte Marilyn Monroe, Greta Garbo gehörte mit zu seinem engsten Umfeld... Sein künstlerisches Schaffen prägte Generationen und inspiriert noch heute...

 

Kritik:

Love, Cecil“ ist ein intimes Porträt über einen der faszinierendsten Künstler des letzten Jahrhunderts. Die Dokumentation enthält exklusive Filmausschnitte und teilweise unveröffentlichte Fotografien, Zeichnungen, Briefe und Zeitzeugenberichte. Es ist ein ausdrucksstarkes, beeindruckendes Porträt über den faszinierenden Künstler des letzten Jahrhunderts geworden...

Der Film präsentiert auch sehr realitätsnah, dass es nicht nur darum geht, was man fotografiert. Vielmehr geht es darum, dass man seinen Job mit Liebe und Einfühlsamkeit macht und sich nicht als „Paparazzi“ aufführt.

Wenn man gut ist und nicht aus der Welt des Ruhms, sondern aus einer Arbeiterfamilie kommt, hat man es schwer, sich gegenüber anderen zu beweisen. Dann kommt noch der Neid der Kollegen hinzu, wenn man mit weniger Geld mehr erreicht.

Durch den Film wird deutlich gemacht, dass man sich von anderen nicht unterkriegen lassen und seine Arbeit weiterhin korrekt und zuverlässig machen soll. Schließlich zählt nur der eigene, persönliche Blickwinkel, nicht der von den anderen!

Wunderschöne, romantische und ausdrucksstarke Bilder runden die Dokumentation ab und beweisen wieder einmal, dass man es auch mit weniger Geld zu etwas schaffen bzw. etwas erreichen kann...

Erzählt wird die Geschichte mit etwas Humor und einem gefühlvollen Soundtrack.

Man muss auch Jobs annehmen, die man nicht so gerne macht, die nicht zumutbar sind und sich nicht die guten Aufträge aussuchen.

Bei der Fotografie kommt es nicht drauf an mit was man fotografiert sondern wie. Die Kamera kann noch so teuer sein, wenn man kein Auge für das Motiv hat, bringt auch die teuerste Ausrüstung nichts!