Lena Love

Genre: Thriller, Romanze

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Emilia Schüle, Jannik Schümann, Sina Tkotsch, Anna Bederke, Sandra Borgmann, Kyra Sophia Kahre, Georg Böhm,…

Regisseur: Florian Gaag

Produzenten: Tatjana Bonnet, Viktor Jakovleski, Sven Burgemeister, Christian Becker,…

 

Verleih: Alpenrepublik GmbH

Kinostart: 22.09.2016

 

Inhalt:

Die 16-jährige kreative und hochsensible Lena fühlt sich in der Vorortsiedlung, in der sie lebt, zunehmend ausgegrenzt und unverstanden. In dem begnadeten Künstler Tim findet sie einen Seelenverwandten. Ein erster Flirt bahnt sich an, der aber jäh endet, als sich Lenas ehemals beste Freundin Nicole an Tim heranmacht. Lena ist tief enttäuscht und schüttet ihrem neuen Chat-Freund Noah ihr Herz aus. Die Schülerin ahnt jedoch nicht, wer sich tatsächlich hinter diesem Account verbirgt und so nimmt ein hinterhältiges Spiel seinen Lauf, das die makellose Fassade des Vorstadt-Idylls allmählich zum Einsturz bringt. Als es dann auch noch zu einem nächtlichen Date mit Noah kommt, gerät das „Spiel“ außer Kontrolle. Für Lena und alle Beteiligten ist danach nichts mehr so, wie es einmal war…

 

Kritik:

Schnell wird einem bewusst, dass Lena irgendwie dazu gehören möchte. Sie gerät in einen Strudel von Intrigen, falscher Freundschaft und erfundener Identität. Schnell findet man sich in seinen eigenen vier Wänden wieder, denn auch hier dreht sich alles darum, dass das Handy immer im Anschlag ist.

Der Thriller erzählt zugleich zart und verstörend von einer schönen neuen Teenager-Welt, in der echte Persönlichkeit künstlichen „Profilen“ weicht.

Die Shootingstars Emilia Schüle und Jannik Schümann überzeugen mit großer Spielfreude. Emilia Schüle als Lena hätte man nicht besser besetzen können, aber auch Jannik Schümann beweist wieder einmal, dass er ein großartiges Nachwuchstalent ist.

Der Film präsentiert sehr gut, wie weit Mobbing führen und wie es enden kann.

Wirklich sehr beeindruckend und äußerst spannend, beinahe zu spannend für Jugendliche im Alter von 12 Jahren, da z. B. die „Drogen“ Szenen fast so dargestellt werden, wie man sich unter Drogen- oder Alkoholeinfluss tatsächlich verhält.

Der Soundtrack ist sehr spannend gehalten und die Geschichte ist fesselnd von der ersten bis zur letzten Minute. Die Zeit verfliegt wie im Nu! Die Besetzung für den Film hätte man nicht besser wählen können!

 

Fotos von der Premiere im Mathäser Filmpalast in München gibt es hier http://future-image.de/searchresult.html?suche=Filmpremiere++LenaLove++in+M%C3%BCnchen+2016-09-12 !