Leid und Herrlichkeit

Genre: Drama

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Antonio Banderas, Asier Etxeandia, Leonardo Sbaraglia, Penélope Cruz, Nora Navas, Julieta Serrano, César Vicente, Cecilia Roth,…

Produzenten: Augustin Almodóvar, Esther Garcia, Barbara Peiró, Diego Pajuelo

Regisseur: Pedro Almodóvar

 

Verleih: STUDIOCANAL

Kinostart: 25.07.2019

 

Inhalt:

Regisseur Salvador Mallo entdeckte schon früh seine Leidenschaft für das große Kino und die Geschichten, die es erzählt. Aufgewachsen im Valencia der 60er Jahre, aufgezogen von seiner liebevollen Mutter, die sich ein besseres Leben für ihn wünscht, zieht es ihn in den 80er Jahren nach Madrid. Dort trifft er auf Federico, eine Begegnung, die sein Leben von Grund auf verändern wird. Gezeichnet von seinem exzessiven Leben blickt Salvador jetzt auf die Jahre zurück, in denen er als Regisseur große Erfolge feierte, schmerzliche Verluste hinnehmen musste, aber auch zu einem der innovativsten und erfolgreichsten Filmschaffenden in Spanien wurde. Durch die Reise in seine Vergangenheit und die Notwendigkeit diese zu erzählen, findet Salvador den Weg in ein neues Leben...

 

Kritik:

Leid und Herrlichkeit“ ist ein faszinierendes Vexierspiel zwischen Fiktion und autobiographischer Wahrheit. Dem Regisseur ist ein großartiger Film gelungen, in dem es über drei Epochen geht, die das schillernde Leben von Salvador Mallo, einem berühmten Filmregisseur, der sich unerwartet am Ende seiner Laufbahn befindet. Großartige Leistungen von Antonio Banderas, der in der Rolle glänzt. Ergänzt werden die Leistungen von Penélope Cruz als Mutter von Salvador Mallo.

Alles in allem ist es eine wundervolle und einfühlsame, aber auch berührende Biografie über das Leben des Filmregisseurs Mallo. Sehr einfühlsam und berührend von Banderas gespielt.

Nicht nur das die Spanier wissen wie man ausgezeichnete Filme macht, sie wissen auch, was es mit guter Musik auf sich hat. Der Soundtrack zum Film ist einzigartig, stimmungsvoll und sehr berührend.

Der Film überzeugt vor allem mit lehrreichen Informationen über das Krankheitsbild von Morbus Forestier, aber auch über Anatomie und bietet daher auch viele lehrreiche Momente.

In der Botschaft des Films geht es auch darum, dass man, wenn man mit seiner Familie zusammen sein kann, auch im kleinsten Loch leben kann. Dafür sollte man sich nicht schämen. Vielmehr über die Leute, die darüber reden und deshalb über einen herziehen, ihn mobben...

Ein Film, der so beeindruckend ist und voller Liebe sprüht, aber auch so bewegend und wunderschön ist! So zärtlich der Film auch ist, so schwer sind die Erschwernisse des Älterwerdens, wie die Thematik des Film sehr gut interpretiert.