Kiss me Kosher

Genre: Drama, Komödie

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Moran Rosenblatt, Luise Wolfram, Rivka Michaeli, Juliane Köhler, Bernhard Schütz, Irit Kaplan, Salim Daw, Eyal Shikratzi,…

Produzenten: Christine Günther, Chevy Chen

Regisseur: Shirel Peleg

 

Verleih: X-Verleih

Kinostart: 10.09.2020

 

Inhalt:

Die quirlige jüdische Großmutter Berta und ihre nicht weniger leidenschaftliche Enkelin Shira streiten inniglich über die Liebe und darüber, was Frau darf und was nicht. Vor allem als sich ihre geliebte Enkeltochter ausgerechnet für Maria, eine Deutsche, entscheidet. Die beiden jungen Frauen machen richtig ernst – sie wollen heiraten. Das Chaos ist perfekt als die Eltern von Maria aus Deutschland auf die Mischpoke in Jerusalem treffen. So unterschiedlich beide Familien sind, so einig sind sich alle in einem Punkt: Die Hochzeit muss geplant werden! Nur eine versucht mit allen Mitteln diesen Bund des Lebens zu verhindern – Berta. Obwohl auch sie mit dem Palästinenser Ibrahim ein recht unkonventionelles Liebesglück gefunden hat, dass sie im

Gegensatz zur lebensfrohen Enkeltochter vor der Familie verheimlicht. Aber wie lange kann das noch so gutgehen?

Am Ende der turbulenten Familienfehde wird geheiratet – so wie es sich für jede romantische Komödie gehört – wer aber am Ende wen kriegt, das wird sich zeigen!

 

Kritik:

„Kiss me Kosher“ ist eine temporeiche und romantische Komödie. Bei dem Film handelt es sich aber natürlich auch um eine Culture-Clash über Liebe, Vorurteile und nicht zuletzt auch um verrückte Familien.

Berührende Musik trifft auf Romantik und indische Musik. „Kiss me Koscher“ ist eine rührende Familiengeschichte, in der es ums Heiraten geht.

In dem Film geht es aber auch um Themen wie den Klimawandel und sehr passend zur aktuellen Lage können sich die Zuschauer auch bildlich von hervorragenden darstellerischen Leistungen und einem stimmungsvollen, gefühlvollen Soundtrack überraschen lassen.

Alles in allem geht es in der Geschichte um eine unterhaltsame Liebesgeschichte zwischen einer Deutschen und einer Jüdin und die damit verbundenen Vorurteile.

Sehr gut von allen gespielt, besonders aber von den beiden Hauptdarstellerinnen, die wirklich sehr überzeugend und vor allem auch berührend gespielt haben.