Into the Beat - Dein Herz tanzt

Genre: Familie, Drama

FSK: ohne Altersbeschränkung

Darsteller: Alexandra Pfeifer, Yalany Marschner, Trystan Pütter, Katrin Pollitt, Anton Wichers, Ina Geraldine Guy, Julius Nitschkoff, Dennis Kyere, Helen Schneider,...

Produzenten: Philipp Budweg, Tom Blieninger

Regisseur: Stefan Westerwelle

 

Verleih: Wild Bunch Germany

Kinostart: 16. Juli 2020

 

Inhalt:

Katya ist ein herausragendes Balletttalent. Sie trainiert hart fürs Vortanzen bei der New York Ballet Academy und hat gute Chancen auf ein Stipendium. Aber als sie eine Gruppe Streetdancer kennenlernt, eröffnet sich ihr eine völlig neue Welt: Im Gegensatz zum klassischen Ballett ist Streetdance frei und explosiv, ohne Regeln, die Gesetze der Schwerkraft scheinen außer Kraft gesetzt. Katyas Herz fängt Feuer für den neuen Style, wo sie all ihre Emotionen ausdrücken kann – und für den introvertierten Marlon, einen begnadeten Hip-Hop-Tänzer. Er erkennt ihr tänzerisches Potenzial und fordert sie auf, mit ihm an einer Auditioin der weltbekannten Street-Dance-Crew Sonic Tigers teilzunehmen. Katya taucht ein in ein bisher unbekanntes Lebensgefühl aus Unbeschwertheit, Community und Spontaneität. Sie ahnt: Sie kann nicht zurück zum Ballett. Doch ihr Vater Victor, ein berühmter Ballett-Star, sieht das anders. Doch Katya folgt dem Tanz ihres Herzens – schafft sie den (Ab-)Sprung?

 

Kritik:

Großartig besetzter Tanzfilm. Man merkt von der ersten Sekunde, dass die Schauspieler perfekt aufeinander abgestimmt sind. „Into the Beat – Dein Herz tanzt“ bringt den Tanz zurück ins Kino. Es ist nicht irgendein Tanzfilm, es ist auch keine normale Liebesgeschichte, es ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die jede Menge Spaß und Humor bereitet. Schon beim Zuschauen merkt man, wie sich die Gefühle in mitreißenden Tanzchoreografien entladen. Es prallen zwei Tanz- und Lebenswelten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aufeinander.

In „Into the Beat – Dein Herz tanzt“ treffen coole Moves auf erstklassig inszenierte Choreografien, elegante Körperdisziplin des klassischen Balletts und explosiven, akrobatischen Streetdance mit seinen harten, treibenden Beats.

Die Geschichte rührt auf der einen Seite zu Tränen, auf der anderen Seite sorgt sie für reichlich Unterhaltung.

Die Thematik des Films, was u. a. die Liebe zwischen Geschwistern betrifft und den Zusammenhalt, ist sehr gut gewählt.

Die Romantik kommt im Film auch nicht zu kurz und begleitet die Zuschauer zu einer aufregenden Gefühlsachterbahnfahrt der ersten großen Liebe und der nicht immer einfachen Suche nach dem eigenen Weg.

Durch die Geschichte wird aber auch sehr deutlich gezeigt, dass Tanzen verbindet und aus der Botschaft geht hervor, wie man sich fühlt, wenn ein Lebenstraum durch einen Unfall zerstört wird.

Es wird auch gezeigt, dass man, wenn man zusammenhält, alles schaffen kann und es wird auch gut thematisiert, dass man zum Tanzen niemanden zwingen kann. Der eine tanzt Standard, der andere Ballett und genauso gibt es eben welche, denen Hip Hop und Street-Dance Spaß macht und die dazu ihre Tänze kreieren.

Ganz nach dem Motto „Leb Deinen Traum“ dreht sich auch alles in der Geschichte von „Into the Beat – Dein Herz tanzt“. Alles in allem eine wunderbar gelungene Mischung aus großartigen Tänzen, einem tollen Soundtrack und nicht zuletzt auch einer wahnsinnig tollen Besetzung.

Der Film macht auch deutlich, dass man im Leben für etwas kämpfen muss, wenn man etwas erreichen will.