In the Middle of the River

Genre: Drama

FSK: ab 16 Jahren

Darsteller: Eric Hunter, Max Thayer, Matt T. Metzler, Ava del Cielo, Nikki Lowe, Morgan Hill, Ebony Smith, Karen Dixon, Gyana Lua, Pahoo Dan, Francis Redhouse, Rosie Foster, Johnny Visotcky, Justin Lovato,…

Produzenten: Jonas Weydemann, Jakob D. Weydemann, Andreas Eicher,...

Regisseur: Damian John Harper

 

Verleih: Farbfilm Verleih

Kinostart: 16.08.2018

 

Inhalt:

Getrieben von dem Gedanken, dass der gewalttätige Großvater für den mysteriösen Tod seiner Schwester verantwortlich ist, kehrt der Irak-Veteran Gabriel in sein bescheidenes Zuhause im ländlichen New Mexico zurück. Aus dem Drang heraus, seine Familie zu beschützen, beschließt er, seinen Großvater zu töten. Doch am Tag der Abrechnung wird sein Plan durchkreuzt. Er ist gezwungen, einen ganzen Tag mit seinem Großvater zu verbringen. In tiefführenden Gesprächen finden sie heraus, dass sie beide ähnliche traumatische Kriegserlebnisse verbinden. Je mehr die Vater-Sohn-ähnliche Beziehung der Beiden wieder aufzuleben scheint, desto schwieriger wird es für Gabriel, seinen Plan in die Tat umzusetzen...

 

Kritik:

„In the Middle of the River“ präsentiert in eindrucksvollen Bildern die Geschichte eines jungen Mannes, der sich für seinen Traum von einem besseren Leben nicht vom rechten Weg abbringen lassen will und dabei gegen die fast selbstverständlichen Gewaltstrukturen in seiner Familie ankämpft. Durch die einzigartigen persönlichen Lebenserfahrungen, auf die die „Schauspieler“ zurückgreifen, wird der Geschichte Lebendigkeit und Authentizität verliehen.

In dem Drama geht es nicht nur um Familie und Ehre, sondern auch um Rache. Rassismus geht an der Thematik des Films auch nicht vorbei.

So spannend und berührend der Film ist, so einfühlsam ist er auch. Die Geschichte ist sehr fesselnd und mit „Laien“ Darstellern erzählt, die die Geschichte authentisch und voller Lebendigkeit erzählen.

Traumhafte Aufnahmen runden den spannenden Thriller ab und sorgen für ein großartiges Finale.

Der Film macht auch deutlich, dass man vergeben soll, denn nur wenn man vergeben kann, wird einem auch vergeben.

Abgerundet wird der Film von einem wunderschönen, berührenden und gefühlvollen indianischen Soundtrack, der zum Träumen einlädt!

Immer und überall dreht sich alles um Gewalt, Waffen, Drogen und Prostitution. Durch den Film soll deutlich gemacht werden, dass es auch ohne gehen muss und das man auch verzeihen muss, selbst wenn es einem in manchen Situationen und unter manchen Bedingungen schwer fällt.