In den besten Händen

Genre: Tragikkomödie, Drama, Komödie - FSK: ab 12 Jahren - Darsteller: Valeria Bruni Tedeschi, Marina Fois, Pio Marmai, Aissatou Diallo Sagna, Caroline Estremo, Jean-Louis Coulloc´h, Camille Sansterre, Marin Laurens,… - Produzenten: Elisabeth Perez, Anne-Laure Labadie, Jean Labadie - Regisseurin: Catherine Corsini

 

Verleih: Alamode Film - Kinostart: 21.04.2022

 

Inhalt:

Comiczeichnerin Raphaela und Verlegerin Julie sind seit zehn Jahren ein Paar, doch nun scheint ihre Beziehung am Ende zu sein. Bei einer ihrer aufreibenden Auseinandersetzungen stürzt Raphaela, bricht sich den Arm und die beiden landen unversehens in einer Pariser Notaufnahme. Draußen toben heftige Proteste, das Krankenhaus füllt sich mit verletzten Demonstrierenden, das Personal ist am Ende mit den Nerven und die Lage droht zu eskalieren.

Als der wütende LKW-Fahrer Yann zu Raphaela ins Zimmer verlegt wird, prallen Vorurteile und Klassen-Ressentiments aufeinander. Doch im Laufe der ereignisreichen Nacht werden sich auch viele Gemeinsamkeiten finden…

 

Kritik:

„In den besten Händen“ verfasst sich mit brandaktuellen Themen wie den Pflegenotstand und die Spaltung der Gesellschaft.

Mit hervorragenden Schauspielern überzeugt der Film auf der ganzen Linie und macht zudem wütend auf Politiker und Behörden. Der Film präsentiert eine emotionale Achterbahnfahrt, die einen atemlos zurücklässt. Der Humor kommt aber auch nicht zu kurz, wenn auch nur dezent angehaucht.

Der Film bekommt aus politischer Sicht nochmal eine ganz besondere Brisanz und wird hoffentlich von der politischen Seite erhört.

In der Geschichte geht es um Demonstrationen für mehr Geld, es geht um Gleichberechtigung, aber auch um eine harmonische Familiengeschichte.

Es geht aber auch um Überlastung der Krankenhäuser und darum das die Ärzte völlig überfordert sind, bei dem großen Andrang in der Notaufnahme.

Der Film sagt deutlich aus das früher alles besser war. Nicht zuletzt geht es in der Botschaft des Films um Verbesserungen beim Gesundheitssystem und in der Politik.

Die Geschichte sagt auch aus, dass man anderen auch mal zuhören muss und nicht immer nur befehlen kann.

Auf berührende Weise wird gezeigt mit wieviel Hochdruck die Ärzte arbeiten. Eine Botschaft an Politiker & Co. soll zeigen, dass man das Gesundheitssystem entlasten muss.

Es wird auch bestens ausgesagt, dass man alle Patienten gleich behandeln soll, ganz gleich ob es sich um Polizisten oder Demonstranten handelt. Es darf niemand abgewiesen werden.