Ich war zuhausa, aber...

Genre: Drama

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Maren Eggert, Jakob Kassalle, Clara Möller, Franz Rogowski, Lilith Stangenberg, Alan Williams, Jirka Zett, Dane Komljen, Devid Striesow,…

Produzenten: Jana Cisar, Angela Schanelec, Natasa Damjanovic, Vladimir Vidic

Regisseurin: Angela Schanelec

 

Verleih: Piffl Medien GmbH

Kinostart: 15.08.2019

 

Inhalt:

Eine Woche war Astrids dreizehnjähriger Sohn Phillip verschwunden. Nun kehrt er wieder nach Hause zurück, wortlos ohne Erklärungen, mit verletztem Fuß. Über die Gründe seines Verschwindens können Astrid und Phillips Lehrer mutmaßen. Was hat er gesucht, ein Ausgeliefertsein an die Natur, eine Annäherung an den Tod, ausgelöst durch den Tod seines Vaters?

Langsam setzt die Normalität des täglichen Lebens sich wieder in Gang. Phillip probt mit seiner Klasse ein Stück von Shakespeare, Hamlet. Astrid geht ihrem Beruf im Berliner Kunstbetrieb nach, sie kauft ein Fahrrad, sie kümmert sich um Phillip und seine kleine Schwester. Doch sie trägt schwer an der Einsicht, dass ihr Sohn ein eigenes Leben führt, dass ihr Einfluss begrenzt ist. Als sich Phillips Wunde entzündet und er mit einer Blutvergiftung ins Krankenhaus kommt, liegen bei Astrid die Nerven blank. Aber die Kinder wenden sich nicht ab. Das Gefüge der Familie zerfällt, um sich neu zu bilden...

 

Kritik:

Ein Film in dem es um die Wahrheit geht. Es geht aber auch darum, dass man eine Meinung nicht teilen kann. Schließlich sind wir alles eigenständige Menschen mit eigenen Meinungen... Der Film erzählt das Leben auf eine wunderbare Weise. In der Geschichte geht es um Spiel und Realität, Lüge und Wahrheit und um die Frage, was passieren würde, wenn Lüge und Wahrheit knallhart aufeinandertreffen. Beeindruckend erzählte Geschichte...

Ein Meisterwerk des Arthouse Kinos!!!