Herr Bachmann und seine Klasse

Genre: Dokumentation

FSK: ohne Altersbeschränkung

Produzentin: Maria Speth

Regisseurin: Maria Speth

 

Verleih: Grandfilm

Kinostart: 16.09.2021

 

Inhalt:

„Herr Bachmann und seine Klasse“ porträtiert die Beziehung zwischen einem Lehrer und den Schüler/innen der 6. Jahrgangsstufe im Verlauf eines Schuljahres. In einnehmender Offenheit begegnet Herr Bachmann den Kindern mit ihren unterschiedlichen sozialen und kulturellen Erfahrungen und schafft damit einen Raum des Vertrauens. Musik ist hier eine allgegenwärtige Sprache, die sich wie selbstverständlich um den absolvierenden Unterrichtsstoff legt. Anhand der sozialen Beziehungen in der Klasse erzählt der Film ganz beiläufig von den Strukturen einer kleinen, westdeutschen Industriestadt, deren Geschichte bis zurück in die NS-Zeit von Migration geprägt ist…

 

Kritik:

Ein Film, der einem den Glauben an die Menschheit zurückgibt. Es ist eine wunderschöne, lebhaft erzählte und informative Geschichte, in der es um den Unterricht in einer 6. Klasse und einen Lehrer, der mit den Schülern lernt, geht. Wer möchte nicht nochmal in die Schule gehen, wenn man solch einen professionellen Lehrer haben kann?

Der Film thematisiert das Verhalten eines Lehrers seinen Schülern gegenüber. In dem Film geht es darum, dass ein Lehrer für seine Schüler da sein und immer ein offenes Ohr haben muss.

Welcher Schüler / welche Schülerin wünscht sich keinen Lehrer wie Herr Bachmann? Die Musik ist berührend, rockig und entspannend gehalten und in der Geschichte steckt jede Menge Humor.

Der Film handelt von einer Klasse mit Migrationshintergrund, um Kinder und Jugendliche, die noch kein oder wenig Deutsch sprechen.

Alles in allem ein lehrreicher Film, der Spaß bereitet und keine Minute langweilig wird. Obwohl die Dokumentation über drei Stunden dauert, ist die Geschichte so lebhaft erzählt, dass einem keine Minute langweilig wird.

In der Geschichte geht es aber auch um Krieg, Flucht und Arbeit und zeigt, wie ein ganz normaler Unterrichtstag abläuft.

Durch die Dokumentation wird gezeigt, dass ein Lehrer seinen Schülern Mut machen soll, indem er auf sie einredet und sie auch mal lobt, wenn sie etwas richtig gemacht haben. Ein Zeugnis ist nur eine Momentaufnahme, nicht das was die Kinder und Jugendlichen wirklich sind und können.

 

 

Dieter Bachmann kam am 12. September 2021 nach München um den Film im Rahmen einer kleinen Premierentour persönlich vorzustellen. Im City Kino in München fand im Anschluss an die Filmvorführung noch ein unterhaltsames Gespräch über die aktuelle Schulsituation mit Kultusminister Michael Piazolo und dem Lehrer Dieter Bachmann statt. Fotos von der Premiere gibt es hier… Geisler Fotopresssearchresult (geisler-fotopress.de)