Greatest Showman

Genre: Musical, Drama

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Hugh Jackman, Michelle Williams, Zac Efron, Zendaya, Rebecca Ferguson, Paul Sparks, Natasha Liu Bordizzo, Yahaya Abdul Matteen II, Sam Humphrey,…

Produzenten: James Mangold, Peter Chernin, Jenno Topping, Laurence Mark,

Regisseur: Michael Gracey

 

Verleih: Twentieth Century Fox

Kinostart: 04.01.2018

 

Inhalt:

P.T. Barnum ist der Sohn eines kleinen Schneiders, der sich schon als Kind in die Tochter eines Reichen verliebt. Charity, die Tochter des Reichen, liebt ihn auch und obwohl sie für ihn auf alle sozialen Unterschiede pfeift, möchte er ihr genau das Leben und den Luxus bieten, das sie gewohnt war. Anfangs reicht es nur zu einer Bürotätigkeit und einer ärmlichen Behausung.

Barnum will den Leuten, einfachen Leuten, wie er selbst einer ist, Unterhaltung bieten und so versucht er, nachdem er seinen Job verloren hat, ein Kuriositäten-Kabinett aufzuziehen. Er mietet sich mitten in der Stadt ein Museum, in dem er allerlei Kuriositäten und Wachsfiguren ausstellt. Leider lässt aber der Erfolg auf sich warten. Der entscheidende Tipp kommt dann von seinen Töchtern, die feststellen, dass es in dem Museum zu viel Totes gibt und er etwas Lebendiges braucht. So kommt ihm die Idee und Barnum macht sich auf die landesweite Suche nach Menschen, die anders sind und als Freaks verspottet werden. Er hat also erst Erfolg, als er den toten Exponaten lebende, besondere Menschen zufügt, wie z. B. einen kleinwüchsigen Mann, eine Frau mit Bart, Zwerge, Riesen und siamesische Zwillinge. Auch Akrobaten wie Anne Wheeler und der Theatermacher Philipp Carlyle stoßen bald zu seiner Sensationen-Show hinzu.

Die High Society von New York will ihn und seine Familie aber noch immer nicht akzeptieren. Jedenfalls solange, bis er bei einer Audienz bei der Queen in London die schwedische Sängerin Jenny Lind kennenlernt. Er schafft es sogar, die Sängerin nach Amerika zu holen, aber ob das sein Durchbruch ins Showbusiness sein wird, bleibt abzuwarten und mehr wird hier an dieser Stelle auch nicht verraten, denn dazu sollte man sich das mitreißende Musical, in dem es um Toleranz und Miteinander geht, selber anschauen...

 

Kritik:

Greatest Showman“ ist ein farbenprächtiges, mitreißendes Musical, dass auf Toleranz und Miteinander setzt. Der Musical-Film feiert aber auch die Geburt des Showbusiness und das wunderbare Staunen, das uns erfüllt, wenn Träume wahr werden. Der Film übermittelt aber auch eine klare politische Botschaft!

Der Film sagt aus, dass man seine Träume leben soll, dabei aber nicht vergessen soll, wo man eigentlich herkommt. Darum ging es auch den Filmemachern. Zumindest solange, bis Donald Trump Präsident wurde und versuchte Minderheiten auszugrenzen. Mit dem Film soll nun für ein tolerantes Amerika geworben werden und genau das wird den Filmemachern, aber auch allen Schauspielern mit ihren schauspielerischen Leistungen hoffentlich gelingen. Durch die tolle Kombination aus Musik, Tanz und Gesang und der großartigen Besetzung mit Hugh Jackman und Zac Efron wird der Film garantiert auch zahlreiche junge und ältere Besucher ins Kino locken.

Der Film steht für Weltoffenheit und soll Mut machen, sich nicht zu verstecken sondern zu sich selbst zu stehen. Auch wenn man anders als die anderen ist, gehört man zur Gesellschaft dazu.

Der Titelsong „This is Me“ ist eine mitreißende, nachdenkliche und einfühlsame Hymne für alle die anders sind oder anders denken. Conchita Wurst hat den Song zur Silvesterparty am Brandenburger Tor für mehr Weltoffenheit gesungen.

Greatest Showman“ ist aber nicht nur ein Musical, es wird auch von einer beeindruckenden Geschichte getragen. Eine Geschichte, die zum Kämpfen der eigenen Träume einlädt. Musikalisch ist der Film auf höchstem Niveau, aber auch schauspielerisch hat er Film einiges zu bieten. Einfühlsame Musik trifft auf eine ernstzunehmende Geschichte, die zum Träumen einlädt, denn nur wer Träume hat, hat auch die Chance im Leben etwas zu erreichen. Man muss nur um das, was man erreichen will, kämpfen. Auf keinen Fall darf man aber auf die Gerüchte anderer hören und immer zu dem bzw. denen stehen, die einem geholfen haben als man selbst in einer Notlage war. Es ist nicht schön, wenn einem immer nur Steine in den Weg gelegt werden, weil man nicht das hat, was andere haben. Karriere ist aber nicht alles. Auch mit den inneren Werten kann man beweisen, was in einem steckt und wenn man nicht so akzeptiert wird, wie man ist, dann sollte man um das kämpfen was man hat und was man einem bieten kann.

Das neue Jahr startet mit einem farbenprächtigen, einfühlsamen und musikalischen Film ins Kinojahr 2018 und soll schon am Anfang des Jahres für mehr Toleranz, Weltoffenheit und ganz viel Liebe sorgen! Der Film soll auch aussagen, das Geld nicht alles im Leben ist. Mit Geld kann man sich zwar alles kaufen, aber nicht die Liebe, Freundschaft und Familie, was noch viel wichtiger im Leben ist, als alles Geld der Welt!