Gemeinsam wohnt man besser

Genre: Komödie

FSK: ohne Altersbeschränkung

Darsteller: André Dussollier, Bérengére Krief, Arnaud Ducret, Julia Piaton, Nicolas Marie,…

Produzenten: Jérome Corcos, Antoine Pezet,…

Regisseur: Francois Desagnat

 

Verleih: Alamode Film

Kinostart: 22.12.2016

 

Inhalt:

Der pensionierte Witwer Hubert Jacquin wollte eigentlich nur eine Putzfrau einstellen. Durch ein Missverständnis nistet sich nun in seiner großen Pariser Altbauwohnung eine junge Mitbewohnerin ein. Wie man einen Haushalt führt, davon versteht die quirlige Studentin Manuela zwar nichts, dafür aber davon, wie man den Alltag eines Rentners gehörig auf den Kopf stellt. Hubert lässt sich sogar am Ende eines berauschenden Abends davon überreden, die Wohngemeinschaft zu erweitern. So ziehen kurz darauf die etwas verspannte Krankenschwester Marion und der in Scheidung lebende, neurotische Anwalt Paul-Gérard ein. Die ungewöhnliche Wohngemeinschaft wächst schon bald trotz aller Unterschiede zusammen. Allmählich erkennt auch Hubert, dass man für eine Wohngemeinschaft nie zu alt ist…

 

Kritik:

Die temporeiche WG-Komödie aus Frankreich bringt Generationen vor und hinter der Kamera zusammen. Es wird eine Geschichte erzählt, die in allen Großstädten wo Wohnraum immer knapper wird und wo Bessergestellte aus der älteren Generation in großzügigen Altbauten wohnen, während nicht nur Studenten kaum noch bezahlbare Zimmer finden.

Es ist ein herzhafter Film mit viel Humor über Gutmütigkeit, Solidarität und Freundschaft. Die Komödie ist mit gefühlvoller, französischer Musik unterlegt und sorgt genauso für spannende Momente wie für jede Menge Lacher.

Würden die Schauspieler die Szenen mit den „exotischen Untermietern“ nicht so lustig rüberbringen, könnte manch einer wirklich in Panik ausbrechen. Durch den Humor dabei, werden die Szenen glücklicherweise nur mit jeder Menge Spannung unterlegt.