FLY

Genre: Drama, Romantik

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Svenja Jung, Ben Wichert, Jasmin Tabatabei, Nicoletta Krebitz, Majid Kessab, Luwam Russom, Christian Zacharas, Sebastian Jäger, Aleksandar Jovanovic, Benny Kimoto, Peter René Lüdicke, Katja Riemann, Hanna Binke…

Regisseurin: Katja von Garnier

Produzenten: Martin Richter, Christian Becker

 

Verleih: STUDIOCANAL

Kinostart: 14.10.2021

 

Inhalt:

Die 20-jährige Bex muss sich im Gefängnis durch ein Resozialisierungsprogramm kämpfen – leicht fällt das der provokativen Einzelgängerin nicht. Mentorin Ava versucht, sie und die anderen „Resis“ mit ihrer Leidenschaft für den Tanz anzustecken und aus den Einzelgängern eine zusammen funktionierende Gruppe zu machen. Während sich Bex langsam ihren Mitmenschen öffnet, fühlt sie sich vor allem zu Jay hingezogen. Die „Resis“ gewinnen mehr und mehr an Zusammenhalt, doch dann wird Bex auf einen Schlag von ihrer traumatischen Vergangenheit eingeholt…

 

Kritik:

Großartig besetzter Film mit den Newcomern Svenja Jung und Ben Wichert, die sich bestens mit Jasmin Tabatabei, Nicolette Krebitz, Katja Riemann und Alexandar Jovonovich ergänzen, kommt mit „Fly“ ein wahnsinnig starker Film ins Kino. Während die jüngeren die Regisseurin bereits aus den Pferdeabenteuern rund um „Ostwind“ kennen, darf sich Katja von Garnier nun wieder einem reiferen Publikum widmen und man kann mit bestem Gewissen behaupten, dass ihr die Arbeit an „Fly“ gelungen ist. Mit ihrem neuen Werk inszeniert sie mit „Fly“ Bilder mit Seltenheitswert, mit denen sie zusammen mit einem hervorragenden Cast das Publikum zum Toben bringen wird.

Durch Tanzen erfährt man was über die Herkunft. Der Film soll einem zeigen, dass alle Menschen gleich sind und jeder eine zweite Chance verdient hat.

Tanzen ist nicht nur eine Verbindung von Kulturen, tanzen beruhigt und befreit von Aggressionen, aber dient auch um Freundschaften aufzubauen.

Streetdance ist ein Tanz, der befreit. Tanzen erzählt eine Geschichte und verbindet dabei die Elemente wie Luft, Freiheit, Wasser, Feuer und Erde. Das Tanzen nach Elementen befreit einen vor Ängsten und macht Mut auf mehr Selbstvertrauen. Gemeinsames Tanzen bedeutet Vertrauen!

Wenn man tanzt, so bedeutet das auch nicht, dass man tanzt, um zu gewinnen. Es geht einzig und allein um ein gemeinsames Hobby und um zusammen Spaß zu haben.

Beim Tanzen geht es auch um Vorurteile, aber natürlich auch um die Liebe. Tanz ist Kunst und lässt sich auch danach inspirieren, denn nur wer seinen Traum so richtig ausleben kann, dem wird es auch gelingen ihn real werden zu lassen.

Beim Tanzen geht es um Freiheit und Mobbing. Um seiner Phantasie freien Lauf zu lassen, braucht man zum Tanzen einen originellen Platz. Der kann z. B. im Theater sein, aber auch im Museum, beim Amt oder bei einer alten Ruine sprudelt es nur so vor neuen Inspirationen.

Alles in allem geht es ums Kämpfen, aber es geht auch darum, dass man für seine Leidenschaft kämpft. Es geht darum zu kämpfen, dass der Streetdance eine Stimme bekommt und als das angesehen wird, was er ist.

Die Geschichte thematisiert auch auf beeindruckende Weise, dass man durch Tanz Aggressivität abbauen kann, selbständiger und mutiger wird, aber dass man auch lernt Vertrauen aufzubauen und Ängste abzuwenden.

Tanzen ist gut gegen Kummer und Sorgen, denn wenn man tanzt, kann man sich jegliche Sorgen vom Leib tanzen. Man tanzt aber auch gegen die politische Macht und nicht zuletzt geht es beim Tanzen um Leidenschaft und es geht darum, dass man durch Leidenschaft auch Leben retten kann.

Durch den Film wird auch ausgesagt, dass man sich vergeben soll und aus seinen Fehlern lernen muss. Letztendlich geht es beim Tanzen auch um Mut und Zusammenhalt und darum, seine Träume zu leben.

Der Tanz sagt auch aus, dass man Verzeihen und Vergessen muss und genauso viel sagt er über die Liebe aus, denn die Musik des Streetdance ist vielseitig, von gefühlvoll bis temporeich ist bei den musikalischen Klängen alles dabei.

 

Am 11. Oktober stellte Katja von Garnier den Film zusammen mit den Hauptdarstellern Svenja Jung und Ben Wichert und den Produzenten Christian Becker und Martin Richter im Mathäser Filmpalast in München im Rahmen einer kleinen, feierlichen Premiere vor und bekam dafür von dem Publikum tosenden Applaus. Auch während der Filmvorführung wurde fleißig applaudiert! Fotos von der kleinen München-Premiere gibt es hier… Geisler Fotopresssearchresult (geisler-fotopress.de) !