Fair Traders

Genre: Dokumentation

FSK: ohne Altersbeschränkung

Produzentin: Franziska Reck

Regisseur: Nino Jacusso

 

Verleih: RealFiction

Kinostart: 28.03.2019

 

Inhalt:

Wirtschaften muss auch fair gehen! Das dachten sich die drei Persönlichkeiten dieses Films und begannen sich neu zu orientieren. Sina Trinkwalder, früher Leiterin einer Marketing-Agentur, fertigt heute Zero-Waste-Kleidung mit Angestellten, die auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance hätten. Der Textilingenieur Patrick Hohmann leitet zwei Großprojekte in Indien und Tansania für die Herstellung von Biobaumwolle, die er direkt vor Ort betreut und unterstützt. Und die ehemalige Pädagogin Claudia Zimmermann betreibt jetzt einen Biohof mit angeschlossenem Dorfladen in der Schweiz und engagiert sich gegen Food Waste. Die drei Unternehmerinnen befinden sich in den unterschiedlichsten Stadien ihres Lebens und ihrer beruflichen Laufbahn. Doch eins vereint sie: die tagtägliche Bemühung faire Arbeitsbedingungen und nachhaltige Produktion mit dem Kostendruck der freien Marktwirtschaft zu vereinen und zu zeigen, dass es möglich ist Produktion und Handel ethisch und fair zu gestalten. Es geht ihnen nicht um die Vergrößerung ihres Profits, nicht um Wachstum und Effizienzmaximierung, sondern um eine faire und soziale Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure...

 

Kritik:

Regisseur Nino Jacusso zeigt in dem inspirierenden Film „Fair Traders“ die Philosophie und Arbeit dieser drei Akteure des freien Markts und macht sie emotional erlebbar – der Film präsentiert starke Bilder, es ist ein Film der Mut macht aktiv an der fairen Gestaltung unserer Zukunft teilzunehmen.

Es ist auch eine ganz tolle Geschichte, die einem zeigt, dass man alles schafft was man sich in den Kopf gesetzt hat. Der eine schafft es einen Bioladen zu eröffnen, der andere eine Textilfabrik. Beide haben sie Erfolg. Anfangs hat aber niemand an sich geglaubt und keiner hat sie unterstützt. Jeder Mensch hat ein Recht auf Teilhabe, ganz gleich ob Alt oder Jung, behindert oder Nichtbehindert. Wenn man etwas erreichen möchte, schafft man es auch ohne Unterstützung der Bank. Man muss es nur wollen und dafür leben. Wunderschöne Aufnahmen der Schweizer Landschaft runden den ehrlichen Film ab. Allerdings stellt sich die Frage ob der Film nicht eher als Dokumentation im Fernsehen gezeigt werden sollte, wo er sicherlich eine weitaus größere und breitere Zielgruppe erreichen würde als im Kino.