Eleanor & Colette - Freundschaft macht alles möglich

Genre: Drama, Biografie

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Helena Bonham Carter, Hilary Swank, Johan Heldenbergh, Cynthia Hoppenfeld, Jeffrey Tambor, Florence Bell,…

Produzenten: Anita Elsani, Sara Risher, Mark Bruce Rosin, Lesley Neary, Laurie Shearing

Regisseur: Bille August

 

Verleih: Warner Bros. GmbH

Kinostart: 03.05.2018

 

Inhalt:

Eleanor Riese leidet an paranoider Schizophrenie und weiß, dass sie nur mit Medikamenten ein eigenständiges Leben führen kann. Wegen starker Nebenwirkungen fordert sie jedoch, ihre Medikation selbst mitzubestimmen. Als ihre Ärzte ihr das verweigern, heuert Eleanor die Anwältin Colette Hughes an. In einem so gut wie aussichtslosen Verfahren stellen sich die beiden gegen ein übermächtiges Establishment aus Pharmaindustrie und Ärzten, schaffen es aber, ihren Fall bis zum obersten Gerichtshof zu bringen. Ein gemeinsamer Kampf um Gerechtigkeit, mit dem die ebenso exzentrische wie liebenswerte Eleanor das Leben der verbissenen Colette gehörig durcheinander bringt, und der sie letztlich zu mehr macht als zu Mandantin und Klientin: Sie werden Freundinnen, die sich Halt geben, voneinander lernen und gegenseitig ihr Leben verändern...

 

Kritik:

Eleanor & Colette“ ist die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft von zwei völlig unterschiedlichen Frauen und ihres gemeinsamen Kampfes für Gerechtigkeit. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. In dem Gerichts-und-Medizindrama geht es um Themen, die für jeden selbstverständlich sein sollten – Selbstbestimmung und Menschlichkeit.

Großartige darstellerische Leistung von Helena Bonham Carter, die die Schwerkranke sehr beeindruckend verkörpert, aber auch Hilary Swank spielt die Anwältin sehr überzeugend.

Sie kämpfen um auf beeindruckende und einfühlsame Weise um Gerechtigkeit, aber auch darum, dass die Ärzte einem Patienten nicht mehr ohne Einwilligung Medikamente verabreichen dürfen.

In dem Film geht es aber auch um wahre Freundschaft, Ängste und darum, sich gegenseitig respektvoll zu behandeln.

Die einfühlsame Geschichte ist so rührend erzählt, dass einem gleich die Tränen kommen.