Eingeimpft - Familie mit Nebenwirkungen

Genre: Dokumentation

FSK: ohne Altersbeschränkung

Produzenten: David Sieveking, Martin Heisler, Carl-Ludwig Rettinger

Regisseur: David Sieveking

 

Verleih: Farbfilm Verleih

Kinostart: 13.09.2018

 

Inhalt:

Ein Kind kommt zur Welt. Die glücklichen Eltern, Jessica und David, begrüßen ihre Tochter Zaria mit liebevoller Zuwendung und sie entwickelt sich prächtig. Doch schon nach wenigen Wochen wird die familiäre Idylle gestört: Das vollkommen gesunde kleine Mädchen soll geimpft werden und zwar gleich gegen acht verschiedene Krankheiten. Jessica ist aufgrund ihrer schlechten Erfahrung mit dem Impfen dagegen. Sie hat Angst vor Nebenwirkungen oder gar einem Impfschaden, während David sich viel mehr Sorgen um die drohenden Krankheiten macht, auch wenn die meisten gefährlichen Seuchen bei uns mittlerweile ausgerottet sind.

Jessicas Unbehagen bringt David dazu, sich intensiv mit etwas zu beschäftigen, das für ihn nie ein Thema war: Impfen hielt er immer für so selbstverständlich wie Zähneputzen. Um den Familienfrieden zu wahren beschließt er, das Problem auf professionelle Weise anzugehen: Er hat jetzt das Thema für seinen neuen Film und seine Recherchen zeigen bald, dass Jessicas Bauchgefühl nicht aus der Luft gegriffen ist. Die Frage „Impfen ja oder nein? Wann und was?“ ist ein Dauerbrenner für Eltern auf Spielplätzen, Partys und in den Kitas. Aber auch unter renommierten Wissenschaftlern gibt es eine kontroverse Debatte, wie David bald feststellen muss. Während die kleine Zaria wächst und gedeiht, startet David seine investigative Recherche, die ihn um die halbe Welt führt und mit Forschern, Betroffenen und Ärzten zusammenbringt. Doch schon bald muss er erkennen, wie wichtig es ist, sich schnell zu entscheiden, denn in der Berliner Nachbarschaft brechen die Masern aus, und Jessica ist wieder schwanger...

 

Kritik:

Eingeimpft“ liefert Anstöße für einen konstruktiven Umgang mit dem komplexen Thema und ist gleichzeitig eine Beziehungskomödie, die uns in den turbulenten Alltag einer jungen Familie mitnimmt – inklusive aller Höhen und Tiefen...

Kinder fragt man nicht, ob sie eine Spritze möchten, denn impfen ist wichtig um Krankheiten vorzubeugen. Die Dokumentation ist auch sehr informativ und sie schildert in kleinen Comiczeichnungen wie wichtig eine Impfung ist.

Bei Eltern, die Angst vor dem Impfen haben, kann man nur sagen das man einfach mal ans Kind denken und über den eigenen Schatten springen soll.

Die Thematik der Dokumentation ist sehr gut recherchiert und sehr informativ.

Wie der Film aber auch gut aussagt, sollte man zwar geimpft werden, aber nicht gegen alles, was heutzutage aus den Medien hervorgeht. Gegen Kinderkrankheiten, Tetanus und Zecken sollte man aber auf alle Fälle das Kind impfen lassen.

Der Film ist aber wohl eher was für´s Fernsehen, wo das Thema sicherlich eine weit höhere Zielgruppe anspricht als im Kino. Ansonsten aber eine rundum gelungene Dokumentation mit einer ernsten Thematik, die garantiert jeden was angeht.