Ein bisschen bleiben wir noch

Genre: Drama

FSK: ab 6 Jahren

Darsteller: Leopold Pallua, Rosa Zant, Anna Fenderl, Christine Ostermayer, Alexandra Zett, Simone Fuith, Rainer Wöss,…

Regisseur: Arash T. Riahi

Produzenten: Michael Katz, Veit Heiduschka

 

Verleih: Film Kino Text

VoD-Start: 02.09.2021

 

Inhalt:

Die tschetschenischen Flüchtlingskinder Oskar und Lilli leben seit sechs Jahren in Österreich, aber sie haben noch immer kein dauerhaftes Bleiberecht. Als die Familie abgeschoben werden soll, unternimmt ihre psychisch labile Mutter einen Selbstmordversuch. Der versuchte Suizid bewirkt zwar einen Aufschub der Abschiebung, aber Oskar und Lilli werden von ihrer Mutter getrennt und vorerst bei verschiedenen Pflegeeltern untergebracht. Heimlich halten die Geschwister Kontakt zueinander und hoffen, sich und ihre Mutter bald wieder zu treffen. Mit der unbändigen Kraft ihrer Liebe zueinander versuchen sie, jede bürokratische Hürde mit Leidenschaft und Fantasie zu überwinden…

 

Kritik:

„Ein bisschen bleiben wir noch“ ist eine emotionale Achterbahnfahrt aus der perspektive von Flüchtlingskindern…

Großartig ausgearbeitetes Drama über zwei Flüchtlingskinder, die der Mutter weggenommen und dann voneinander getrennt wurden. Die Geschichte macht wütend auf die Regierung und ist verletzlich.

Es geht um tägliche Familienprobleme, um Intrigen sowie um Zusammenhalt von Geschwistern, die bei der Mutter bleiben wollen, weil es ihnen dort gut geht, sie ihre Mutter lieben und es ihnen an nichts fehlt.

In so einem Fall kann man nur auf die Behörden wütend sein, die mal wieder alles zerstören und nicht richtig schauen. Naja, es wird bekanntlich immer da, wo es angebracht ist, zu handeln, weggeschaut, aber wehe es geht um eine Familie, die sich liebt, die wird dann wegen einer Lapalie auseinandergerissen.