Doch das Böse gibt es nicht

Genre: Drama

FSK: ab 12 Jahren

Darsteller: Ehsan Mirhosseini, Shaghayegh Shourian, Kaveh Ahangar, Alireza Zareparast, Salar Khamseh, Darya Moghbeli,…

Produzenten: Mohammad Rasoulof, Kaveh Farnam, Fardzad Pak

Regisseur: Mohammad Rasoulof

 

Verleih: Grandfilm

Kinostart: 19.08.2021

 

Inhalt:

Heshmat ist ein vorbildlicher Ehemann und Vater, jeden Morgen bricht er sehr früh zur Arbeit auf. Wohin fährt er? Pouya kann sich nicht vorstellen, einen anderen Menschen zu töten, trotzdem bekommt er den Befehl. Kann es einen Ausweg für ihn geben? Javad besucht seine Freundin Nana um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Doch dieser Tag hält für beide noch eine andere Überraschung bereit. Bahram ist Arzt, darf aber nicht praktizieren. Als ihn seine Nichte Darya aus Deutschland besucht, beschließt er, ihr den Grund für sein Außenseiterdasein zu offenbaren…

 

Kritik:

In „Doch das Böse gibt es nicht“ werden vier Geschichten über Menschen erzählt, deren Leben vor existenziellen Herausforderungen stehen. Die Geschichten werfen die Fragen auf, wie integer ein Mensch in einem absoluten Regime bleiben, welche moralische Schuld er ertragen kann, ohne zu zerbrechen, und zu welchem Preis es gelingt, die individuelle Freiheit zu bewahren.

Ein großartiges, fesselndes Drama mit wunderschöner Musik inkl. dem Hit „Bella Ciao“.

Der Film thematisiert Familienehre, Zusammenhalt und Ehrlichkeit genauso wie die romantische Liebesgeschichte, die durch den Film präsentiert wird.

Traumhaft schöne Landschaftsaufnahmen runden die zwar schöne, aber auch dramatische Geschichte ab.

In der Botschaft der Geschichte geht es um die Liebe zu seiner Familie und das man für seine Liebsten alles machen würde, was einem in der Macht steckt.

Es geht um verschiedene Geschichten, u. a. um einen Familienvater, um Kriegsgefangene und es stellt sich immer die Frage: „Was würdest Du tun?“

Vier Geschichten über Schuld und Verantwortung…

Es geht um Macht, Erpressung, Liebe, Mut und Flucht. Die Musik ist so spannend gehalten, dass der Film keine Minute langweilig wird, auch durch die sehr fesselnde Erzählweise.

Der Film überrascht auch mit traumhaft schönen Aufnahmen von Italien und thematisiert auch auf berührende Weise, dass man sich auch mal etwas trauen soll. Es geht auch darum, dass man mal nein sagen muss, um Schuld und mit der Schuld zu leben, aber auch um Ehrlichkeit unter Freunden und Mitmenschen.

Alles in allem vier berührende Familiengeschichten über Liebe, Zusammenhalt, Treue und Geborgenheit…