Die Welt jenseits der Stille

-Zwölf Erzählungen, Eine Krise-

Genre: Dokumentation

FSK: ohne Altersbeschränkung

Regisseur: Manuel Fenn

Produzenten: René Frotscher, Thomas Jeschner

 

Verleih: 24 Bilder

Kinostart: 02.09.2021

 

Inhalt:

Eine Krise – zwölf Erzählungen: „Die Welt jenseits der Stille“ erkundet eine Welt im Ausnahmezustand. New York und Nairobi, Alto Xingu im Amazonasgebiet, Kuala Lumpur, Rom oder Haifa – zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Empathie und Ignoranz, Resilienz und einem Gefühl, dem sich alle stellen müssen: der Verletzbarkeit unseres Daseins.

Auf einmal steht die Welt still. Auf allen Kontinenten finden sich die Menschen in einem Lockdown wieder. Die Welt, wie wir sie kennen, ist Vergangenheit. Was kommen wird, ist ungewiss. Die Auswirkungen eines unsichtbaren Virus fordern die Gesellschaft heraus. Die Menschen sind auf sich selbst zurückgeworfen.

Eine Mutter sieht während des Ausgangsverbots die ersten Schritte ihres Babys und sehnt sich nach ihrer Familie. Eine Altenpflegerin trägt in einem fremden Land eine alte Frau zu Grabe. Ein blinder Mann hört auf einmal eine ganz andere Welt. Ein obdachloser Pizzabote versteht, dass er wichtig ist und das ihm selbst das wichtigste fehlt: eine Wohnung. Ein Ehepaar muss sich einer jahrelangen Beziehungskrise stellen. Ein DJ schreibt Songs über den Weltuntergang und ist so kreativ wie nie zuvor. Eine junge Frau kehrt in die Welt ihrer ultraorthodoxen Kindheit zurück. Ein Klinikmitarbeiter separiert sich aus Liebe und sorgt für andere. Eine alleinerziehende Schuhputzerin sorgt sich um die Sicherheit ihrer Tochter. Ein Kampfsportlehrer aus China sucht Halt in einer fremden Welt. Die Bewohner eines indigenen Dorfes schotten sich ab und bauen vorsorglich ein Haus für die Infizierten. Und am Rande einer Stadt treiben Schäfer jeden Tag unbeirrt ihre Herde zu einer Quelle…

 

Kritik:

Ein Film, der den Lockdown noch einmal in Erinnerung holt und zeigt, was in dem Jahr alles passiert ist. Durch den Film sieht man mal wie es anderen Menschen im Lockdown erging und wie sich andere Länder mit den Regeln abgefunden haben.

Der Lockdown brachte viel Leid, Trauer, Trennung und Zusammenhalt mit sich.

Man hat mehr Zeit mit der Familie verbracht, konnte mal wieder gemeinsam spielen oder einfach nur spazieren gehen.

Durch den Film über den Lockdown bekommt man eindringliche Bilder zu sehen, die man so nicht aus den Nachrichten kannte. Der Lockdown trennte Familien, Kinder haben zugenommen, weil sie keinen Sport mehr ausüben konnten und Ehen wurden auf eine harte Probe gestellt…

Alles in allem ein Film, der vielleicht auch die Gegner von Corona vernünftig werden lässt, sich impfen zu lassen. Vielleicht muss erst so ein herausragender Film erscheinen, um selbst den letzten Zweifler zur Vernunft zu bringen. Vielleicht muss man erst an solchen Bildern, wie der Film sie präsentiert, sehen, wie schlimm das alles ist…