Die Schule auf dem Zauberberg

Genre: Dokumentation

FSK: ohne Altersbeschränkung

Produzenten: Fabian Gasmina, Radek Wegrzyn

Regisseur: Radek Wegrzyn

 

Verleih: Farbfilm Verleih

Kinostart: 28.02.2019

 

Inhalt:

Sie sind die zukünftige Elite: Die Sprösslinge der reichsten Familien der Welt – aufgewachsen im Überfluss und sicher eingebettet in ein Leben voller Geld, Genuss und Luxus. Was den jungen Heranwachsenden jedoch fehlt: der eigene Erfolg. Durch den Besuch des exklusivsten Internats der Welt – der Schule auf dem Zauberberg – soll sich das ändern. Hier sollen sie zu globalen Führungskräften ausgebildet werden. Absoluter Leistungsdruck inklusive.

Unter den Töchtern von Milliardären und Söhnen von Oligarchen befindet sich auch Berk. Berk ist Einzelkind und Einzelgänger, der insgeheim nach seinen Freunden und einem beschaulichen Leben in seiner Heimat Istanbul sehnt. Doch er hat die Rechnung ohne seinen Vater gemacht, der sein Leben schon jetzt en détail durchgeplant hat. Als es um Berks Noten jedoch schlecht steht, streicht ihm sein Vater das Geld. Der Druck wächst. Reicht das Ziel aus, um das Ruder noch herumzureißen und den Schulabschluss zu schaffen? Und wie findet man eigentlich heraus, was einen glücklich macht? Geld ist dafür kein Garant...

 

Kritik:

Die Schule auf dem Zauberberg“ ermöglicht einen Blick auf eine Welt, von der man nur selten etwas erfährt: Die Welt der extrem überprivilegierten Jugend. „Wir haben vielleicht viel Geld, aber am Ende sehnen wir uns doch alle nach dem Gleichen: Anerkennung unserer Eltern“.

Alles in allem handelt es sich bei dem Film um einen berührenden Dokumentarfilm über das Erwachsenwerden an einem der schönsten, exklusivsten und privilegiertesten Orte der Welt.

Die Dokumentation thematisiert den Schulalltag mit allem was dazu gehört. Auch Hausaufgaben sind wichtig und müssen gemacht werden. Es geht aber auch um Motivation und Zusammenhalt in der Schulgemeinschaft.

Traumhaft schöne Aufnahmen in den Schweizer Bergen, die Sehnsüchte herbeirufen treffen auf eine ehrliche Geschichte, in der es um das Leben zwischen Arm und Reich geht. Die Schüler sollen aber auch lernen, dass sie anderen gegenüber, z. B. Behinderten oder Schwächeren, helfen und hilfsbereit sind. Abgerundet wird der Film von einem berührenden und gefühlvollen Soundtrack.

Durch die Dokumentation wird auch gezeigt, dass man bedürftigen Leuten helfen muss. Es wird auch gelernt, dass man andere so akzeptieren und respektieren soll, wie man sie kennenlernt. Der eine hat eben mehr Geld, der andere weniger, der eine ist in der Schule schlecht, der andere ein Musterschüler. Deshalb sind aber trotzdem alle Menschen gleich und sollten auch so behandelt werden.