Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

Genre: Drama, Komödie

FSK: ab 16 Jahren

Darsteller: Luis Tosar, Pilar Castro, Ernesto Alterio, Quim Gutiérrez, Belén Cuesta, Macarena Garcia,...

Regisseur: Aritz Moreno

Produzenten: Merry Colomer, Leire Apellaniz, Juan Gordon,...

 

Verleih: Neue Visionen Filmverleih

Kinostart: 20.08.2020

 

Inhalt:

Die Verlegerin Helga Pato wird während einer Zugfahrt von dem Psychiater Ángel Sanagustin angesprochen. Um die Zugfahrt etwas angenehmer zu gestalten, beginnt er, ihr seine Lebensgeschichte und insbesondere von seinem ungewöhnlichsten Fall zu erzählen: Die Geschichte des Patienten, der Soldat war: Im Krieg begegnete er einer Ärztin, die ein Kinderkrankenhaus unter den widrigsten Umständen erhalten möchte und dabei auf eine zwielichtige Gestalt stößt, die Verstörendes erblickt. Nach dem Matroschka-Prinzip wird Helga Pato in immer tiefere Schichten der Erzählung hineingezogen. Das zufällige Zusammentreffen mit dem Psychiater wird unwiderruflich die Zukunft der Verlegerin als auch die der Figuren aus den Geschichten bestimmen, die in einer Serie von unvorhersehbaren Ereignissen verwickelt sind, die sich Schicht für Schicht ineinander verweben, bis sie einen wahnsinnigen Höhepunkt erreichen…

 

Kritik:

In bester Tradition surrealistischen Filmemachens ist „Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden“ eine schräge, visuelle und bisweilen zutiefst beunruhigende Komödie, aber auch ein brillanter Film, in dem die Kunst des Erzählens selbst zur Hauptfigur wird…

Sehr spannend erzählte Geschichten während einer Zugfahrt, die den Film keineswegs langweilig erscheinen lassen. Durch den spannenden Soundtrack und die fesselnde Erzählweise bekommt man nicht mit, wie schnell die Zeit vergeht.